Kein Plan B vonnöten: Das Münchner Modeunternehmen hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2013 um knapp 16 Prozent steigern können. Das lag vor allem daran, dass die Expansionsstrategie sich auszahlte.

Die Expansion hat sich ausgezahlt: Hallhuber liegt deutlich im Plus

Die Expansion hat sich ausgezahlt: Hallhuber liegt deutlich im Plus

Die Hallhuber GmbH hat im Geschäftsjahr 2013 über 109 Mio. Euro ein Umsatzplus von knapp 16% erreicht. Hallhuber konnte sich wegen seiner ambitionierten Expansionsstrategie deutlich vom Negativtrend im Modeeinzelhandel absetzen. Insgesamt eröffnete das Unternehmen 51 neue Verkaufsstellen im In- und Ausland (darunter sechs übernommene Shop-Flächen bei einem Filialisten), wodurch die Zahl um gut ein Drittel auf 181 erhöht wurde. Dabei lag das bereinigte operative EBITDA mit 10,5 Mio. Euro sogar leicht über Vorjahr. Das berichtete Ergebnis lag aufgrund der Sonderaufwendungen für die Anleihe sowie die Expansion allerdings bei minus 3,4 Mio. Euro.

Der Wachstumskurs soll auch in 2014 fortgesetzt werden: Es sind insgesamt etwa 30 neue Verkaufsstellen in Planung, insbesondere in Belgien und Großbritannien. Bis Ende des Jahres will Hallhuber dann mit 210 Verkaufsstellen in der D-A-CH- und BeNeLux-Region sowie Großbritannien präsent sein. „Wir werden expandieren, aber nicht um der Expansion wegen. Die meisten unserer Neueröffnungen haben bereits nach ein bis zwei Jahren die Anfangsinvestition zurückgezahlt“, so Geschäftsführer Norber Steinke.

Auch sonst zeigt sich Steinke mit dem Start ins neue Geschäftsjahr überaus zufrieden. Im ersten Quartal lag der Umsatz mit 28,9 Mio. Euro rund 35% über dem Vorjahr. „Wir haben im Jahr 2013 kräftig investiert und die Basis für einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg gelegt; der gelungene Start in 2014 bestätigt uns in unserer Strategie“, so Steinke.