In den letzten drei Monaten steigerte die Gerry-Weber-Gruppe die Retailumsätze auf knapp 30 Mio. Euro – das ist ein Plus von 14 Prozent. Auch die Konzernumsätze sollen zukünftig zweistellig wachsen.

House of Gerry Weber: Solide Mode, die den Geschmack der Kundinnen trifft

Das Modeunternehmen aus Halle in Westfalen hat im Zeitraum Juli bis September dieses Jahres die Retail-Umsätze auf 29,7 Mio. Euro steigern können. Im Vorjahr waren es in derselben Periode noch 26,0 Mio. Euro. Somit ist das Retail-Segment, zu dem die rund 300 Monobrand-Stores House of Gerry Weber gehören, um 14,2% gewachsen. „Diese Entwicklung bestätigt unsere Strategie, auf jüngere Kollektionen mit einer noch edleren Aussage zu setzen. Wir treffen damit exakt den Geschmack unserer Kundin, die hochwertige Qualität und ein modernes Design will“, freut sich der Vorstandsvorsitzende Gerhard Weber.

Voller Elan soll es auch weitergehen: Für das Gesamtjahr sieht sich Gerry Weber gut aufgestellt. Man schätzt, dass sich die Konzernumsätze im Geschäftsjahr auf insgesamt 620 Mio. Euro belaufen werden. Im Vorjahr wurde ein Gruppenumsatz von 594,1 Mio. Euro erreicht. Für die Folgejahre hat sich Gerry Weber fest vorgenommen, die Umsätze konzernübergreifend zweistellig wachsen zu lassen. Das heißt, dass nicht nur das Retailsegment auf dem eingeschlagenen Wachstumspfad bleiben, sondern auch das Wholesale-Geschäft zulegen muss. Die EBIT-Marge, die für dieses Jahr auf 13% taxiert wird, soll in zwei bis drei Jahren auf 15% steigen.

Foto: Gerry Weber