Gerry Weber wächst über sich hinaus
Die Geschäfte des westfälischen Modekonzerns laufen besser als erwartet. Nach neun Monaten verbucht das Unternehmen ein Umsatzplus von knapp 14 Prozent und erhöht daraufhin die Umsatzprognose für das Gesamtjahr.
Gerry Weber wird zum Branchenprimus und wächst über sich hinaus
Die Gerry Weber International AG koppelt sich von der Branchenentwicklung ab und verbucht im dritten Quartal ein Umsatzplus von 21,9% auf 178,4 Mio. Euro. Zurückzuführen ist der Umsatzschub vor allem auf die übernommenen Wissmach-Filialen, von denen mittlerweile ein Großteil als Taifun- oder Samoon-Monolabel-Stores fungiert, sowie eine Reihe neu eröffnete Houses of Gerry Weber.
Bei Betrachtung der ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2011/12 ergibt sich ein Konzernumsatz von 554,4 Mio. Euro, was einem Anstieg von 13,9% entspricht. Umsatztreiber war auch hier das Retailgeschäft, das mittlerweile 31% des Gesamtumsatzes ausmacht und in den ersten neun Monaten um insgesamt 38,6% zulegen konnte. Insgesamt eröffneten 56 neue Houses of Gerry Weber, davon die Hälfte außerhalb Deutschlands, sowie 69 neue Monolabel-Stores. Im gleichen Zeitraum verbesserte sich der Wholesale-Umsatz um mehr als 2% auf 332,6 Mio. Euro.
Aufgrund der äußerst positiven Entwicklung erhöht der Modekonzern seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr nun von 795 Mio. Euro auf 800 Mio. Euro. Das wären über 97 Mio. Euro mehr als im Vorjahr.
Neben der positiven Umsatzentwicklung kann sich Gerry Weber auch über eine gute Ergebnisentwicklung freuen. Trotz Anlauf- und Umwandlungskosten für die Wissmach-Filialen konnte das operative Ergebnis (EBIT) in den ersten neun Monaten um 17,0% auf 66,7 Mio. Euro verbessert werden. Das Periodenergebnis kletterte um 21,9% auf 44,5 Mio. Euro.





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