Esprit-Mitgründer Ying verdoppelt Anteil
Der ehemalige Chairman und Mitbegründer des an der Hongkonger Börse gelisteten Modekonzerns hat sein Aktienpaket verdoppelt. Offenbar glaubt er an den Erfolg der Marke und schürrt damit Hoffnungen bei anderen Anlegern.
Die Zeiten haben sich seit Yings Abgang geändert: Esprit ist schon längst nicht überall mehr rot
Eigentlich sah es lange Zeit so aus, als ob Michael Ying, Hongkonger Millionär sowie Mitbegründer und langjähriger Chairman der Esprit Holdings Ltd., nicht mehr an den Konzern glaubte. Seit er den Konzern 2007 verlassen hatte, verkaufte er seine Anteile sukzessive. 2004 hielt er noch über 30%, letzten Mittwoch waren es nur noch 4,79%. Dann kaufe er am letzten Donnerstag überraschend 23,2 Mio. Aktien zu einem Durchschnittspreis von 11,27 HK-Dollar zurück. Damit hält er aktuell 10,33% an Esprit, was ihn nach dem institutionellen Investor Lone Pine Capital LLC (10,88%) zum zweitgrößten Anleger macht. Für die Branche kam der Schritt überraschend, die Hongkonger Börse reagierte auf die Nachricht mit einem Anstieg des Aktienkurses um rund 33%.
Intern wird gemunkelt, Ying bereite sich damit auf seine Rückkehr in den Konzern vor. Esprits amtierender Chairman Rayond Or sagte in einer Pressekonferenz, dass Esprit nicht abgeneigt wäre, Ying wieder ins Board zu holen, falls er interessiert sei.
Unter Yings Führung stieg Esprit zum weltweit fünftgrößten Fashion-Retailer auf. In den letzten sechs Jahen rutschte der Konzern allerdings wieder auf Rang 21 ab. Ob Yings Tatherrschaft die Talfahrt der Umsätze bremsen könnte, ist fraglich, schließlich haben sich die Zeiten in den letzten Jahren durch die Euro-Krise, besser aufgestellte Konkurrenten, neue Retail-Strukturen drastisch geändert.
Am Donnerstag sprang der Kurs um 33%, weil Michael Ying sich rund 6% der Esprit-Aktien sicherte







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