Elfenhaut findet einen Investor
Erneuter Neustart: Nachdem das sächsische Lingerie-Label einige Jahre in der Versenkung verschwunden war und in den letzten Jahren wiederbelebt wurde, soll ein privater Investor nach der Insolvenz einmal mehr einen weiteren Neustart unterstützen.
Elfenhaut wird es Dank eines neuen Investors weiter geben
Für das hochwertige Lingerie- und DOB-Label Elfenhaut gibt es Hoffnung auf ein Fortbestehen. Der zuständige Insolvenzverwalter Kai Dellit von der Kanzlei hww wienberg wilhelm, die auch schon der Sanierung der Solarunternehmen Solon und Q-Cell erfolgreich war, hat nach langer Suche nun auch endlich einen Investor für Elfenhaut gefunden. Der Retter, eine vermögende Privatperson, möchte nicht namentlich genannt werden, er hat sich aber entschieden das Modelabel mit den bisherigen Vertriebsmitarbeitern weiter zu vermarkten. Ob die Produktion zumindest teilweise wieder an den Unternehmensstandort Auerbach-Rebesgrün zurückkehrt, ist noch nicht entschieden. „Es ist nicht leicht, Investoren für deutsche textilproduzierende Unternehmen zu finden. Die Produktion in Deutschland ist im Verhältnis zur Türkei, Nordafrika und Asien deutlich teurer“, äußerte sich der Insolvenzverwalter Dellit dazu.
Für Elfenhaut wurde am 28. April 2014 das Insolvenzverfahren eröffnet. Im Zuge dessen und weil keine hinreichenden Mittel für die Bezahlung der Löhne vorhanden waren wurde die Produktion eingestellt. Der Vertrieb wurde aber zur Erhaltung der Sanierungschancen bis heute mit den vorhandenen Warenbeständen fortgeführt.
Elfenhaut wurde 1885 in der Nähe von Plauen als Lingerieanbieter gegründet und im Jahre 2010 durch Barbara Schmidt als hochwertiges auf Wäsche- und romantische Womenswear spezialisiertes Modelabel wiederbelebt.
Foto: aus Elfenhaut Lookbook







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