Neue Familienaufstellung: Der Womenswear-Anbieter aus Geretsried kann wohl bald einen Haken hinter das Thema Insolvenz machen. Mit Hilfe eines Investors aus dem familiären Umfeld der Gesellschafter ist die Weiterführung des Betriebs gesichert.

Christa Probst wird die neuen Kollektionen wie geplant ausliefern können

Christa Probst wird die neuen Kollektionen wie geplant ausliefern können

Nach dem Gang in die vorläufige Insolvenz im Mai 2015 hat die Christa Probst Fashion Group gute Fortschritte bei der Sanierung erreicht. Nachdem das Insolvenzverfahren offiziell am 31. Juli eingeleitet wurde, präsentierte das Unternehmen nicht nur einige Sanierungserfolge, sondern auch einen neuen Investor. Mit Hilfe eines nicht namentlich genannten Investors aus dem familiären Umfeld der Gesellschafter sind die Weiterführung des Geschäftsbetriebs sowie der Erhalt des Standortes einschließlich aller Arbeitsplätze gesichert, teilten die Geretsrieder gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter Thomas Klöckner von der Kanzlei Lecon Anfang der Woche mit. Die juristische Umsetzung soll in den nächsten Tagen erfolgen.

Die weitere Auslieferung der Herbst/Winter-Ware sowie die Produktion der Vororder für Frühjahr/Sommer 2016 erfolgen planmäßig. Das Unternehmen plant die drei Labels Christa Probst München, cpm und cpmDUE weiterzuentwickeln. „Durch die gemeinsame Unterstützung aller an diesem Prozess beteiligten Parteien, also der Mitarbeiter, unserer Handelspartner und Lieferanten, konnten die Sanierungsmaßnahmen innerhalb des Unternehmens zeitnah implementiert werden.“

Foto: Christa Probst