EK/servicegroup schafft ein kleines Plus
Die Bielefelder Mehrbranchen-Verbundgruppe kann ihren Gruppenumsatz in 2015 um knapp über ein Prozent steigern können. Die Verantwortlichen wissen, die „Geschäftsmodelle von gestern haben morgen keine Erfolgsaussicht“ und entwickeln Konzepte zur Weiterentwicklung.
EK/servicegroup-Vorstände Bernd Horenkamp, Susanne Sorg und Franz-Josef Hasebrink wollen die Verbundgruppe weiterentwickeln
Die EK/servicegroup hat ihren Umsatz in 2015 um 1,1% auf 2,35 Mrd. Euro steigern können – das ist nicht viel, aber angesichts von Nachrichten von rückläufigen Umsätzen bei anderen Händlern immerhin eine gute Nachricht. Das letzte Jahr war von der Übernahme der Mehrheitsanteile am niederländischen Mehrbranchenverbund Euretco geprägt.
Auch die Mehrheit der EK-Handelspartner ist mittlerweile mehrbranchig aufgestellt, was Veränderungen für die Geschäftsfelder Marketing, Vertrieb und Multichannel nach sich zog. Die Services sind nun dezentral in die jeweiligen Geschäftsfelder eingegliedert. Gleichzeitig wurde das Geschäftsfeld Living mit neuen Sortimenten ausgebaut. Auch das Thema Multichannel und Cross-Channel-Vermarktung wurde von der Verbundgruppe in 2015 verstärkt angegangen, u.a. mit der Content-Werbeplan-Lösung myWeb, die mittlerweile von rund hundert Händlern genutzt wird.
Franz-Josef Hasebrink, CEO der EK/servicegroup weiß, dass der Fachhandel sich weiterentwickeln und beim Endkunden permanent neue Begehrlichkeiten wecken muss. „Die Geschäftsmodelle von gestern haben morgen keine Erfolgsaussicht. So, wie der Endverbraucher erwartet, dass sich der Einzelhandel entwickelt, haben wir uns auch als Verbundgruppe in 2015 wieder konsequent weiterentwickelt“, so Hasebrinck und nimmt das als Ansporn, daran auch in 2016 anzuknüpfen. Auf der hauseigenen Servicemesse zeigte die EK/servicegroup ihren Händlern in der letzten Woche bereits einige Trends von morgen.
Foto: EK/servicegroup







Kommentare
Keine Kommentare bisher.