Das spanische Label Custo Barcelona will seine Präsenz in Deutschland verbessern und startet im Mai mit Pop-Up-Stores in Kooperation mit ausgewählten Stores.

Custo Barcelona Hairy Metal Fall/Winter 2010/11 Collection - Runway

Custo Barcelona - mehr als nur ein Oberteil-Item

Um die Wahrnehmung der Marke zu erhöhen, setzt Custo Barcelona auf innovative Shopping-Konzepte mit ausgewählten Kunden. Am 12. Mai soll der erste Pop-Up-Store in der Münchner Boutique Stierblut starten. Dabei werden ausgewählte Gäste zum Night-Shopping in den Womenswear Store in der Sendlinger Straße eingeladen.
Die Pop-up-Stores sollen dann mit anderen lokalen Partnern fortgeführt werden. „Bis zum Herbst 2010 werden weitere Store-Aktionen deutschlandweit durchgeführt, die an ausgewählten Standorten für einen limitierten Zeitraum von mindestens 30 Tagen die Markenwelt von Custo Barcelona präsentieren werden,“ erläuterte Reinhart Oberstein, Geschäftsführer der CP Fashion by Core Products Ltd., die Custo Barcelona in Deutschland vertreibt. Das Konzept wird aber auch maximal zehn Standorte begrenzt, um die Exklusivität des Labels zu gewährleisten. „Die Erfahrung mit unseren Händlern sind durchweg positiv und zwar immer dann, wenn ein tiefes und auch breites Produktangebot visuell präsentiert wurde.“ begründet Oberstein, die Idee mit den Pop-Up-Stores. Ihm ist es wichtig, dass Custo Barcelona als Ganzes wahrgenommen wird, und nicht nur als “Oberteil-Item”.

Die Idee der Pop-Up-Stores ist nicht neu. Auch Adidas oder Louis Vuitton haben das Konzept schon abgekupfert: Die Idee ist folgende: für einen kurzen Zeitraum wird ein Label in einem in der Regel etwas heruntergekommenen, abgelegenen Gebäude („Welcome to Berlin!“) eröffnet und durch Mundpropaganda bekannt gemacht. Die geladenen Insider beeilen sich mit dem shoppen, denn das kostbare Gut könnte ja schon in ein paar Tagen wieder weg sein und kommunizieren ihr exklusives Einkaufserlebnis in Social Networks. So bekommt der Shopper quasi V.I.P.-Status und das Label einen lässigen Avantgarde-Charakter.