Clinton trennt sich von J.Philipp
Die Clinton Gruppe aus Hoppegarten hat sich von ihrer Beteiligung am Formalwear-Spezialisten aus Hanau getrennt. Die „Fernbeziehung“ macht aus unternehmerischer Sicht einfach keinen Sinn mehr.
Camp David Formalwear wird zukünftig am Standort Hoppegarten gefertigt
Mit sofortiger Wirkung hat sich die Clinton Großhandels-GmbH von der Beteiligung am Hanauer Traditionsunternehmen und Formalwear-Spezialisten J. Philipp getrennt. Als Grund nennt das Unternehmen, dass in der aktuell noch im Bau befindlichen Europazentrale vor den Toren Berlins neue Produktionsflächen entstehen, die für die Produktion der eigenen Formalwear-Linien genutzt werden sollen. „Im Rahmen der betrieblichen Umstrukturierung und insbesondere der baldigen Fertigstellung der Europazentrale bedauern wir diesen notwendigen Schritt, der jedoch nach Abwägung aller Möglichkeiten die einzige betrieblich sinnvolle Lösung war“, erklärt Clinton-Geschäftsführer Hans Peter Finkbeiner.
Clinton war im Frühjahr 2013 bei den Hanauern eingestiegen, um die eigene Formalwear-Kompetenz zu stärken.
Das Unternehmen vertreibt seine Marken Camp David, Jay-Pi und Soccx in mehr als 270 Stores und über 1.700 POS in Europa. Bundesweit beschäftigt das Unternehmen mehr als 1.700 Mitarbeiter, über 300 davon in der Zentrale in Hoppegarten.







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