Clinton Group beteiligt sich an Pohland
Das Casualwear-Unternehmen aus der Nähe Berlins beteiligt sich mit Unternehmensanteilen an dem Kölner Menswear-Anbieter. Damit will Clinton vor allem die Position seiner HAKA-Linien weiter am Markt stärken.
Soll Camp David und J. Philipp stärker am Markt etablieren
Die in Hoppegarten ansässige Clinton Group beteiligt sich mit Unternehmensanteilen an der Kölner Pohland Herrenkleidung GmbH & Co. KG. Dies ist ein weiterer Schritt der Randberliner, ihre HAKA-Linien J.Philipp und Camp David nachhaltig in den Markt einzuführen. „Mit dieser Beteiligung haben wir uns die Kompetenz eines der namhaftesten Herrenmodehäuser Deutschlands gesichert. Die Markenvielfalt verbunden mit dem Potential des qualitativen Konsumenten des Hauses Pohland war signifikant für diese Beteiligung“, so die Geschäftsführung der Clinton Group. Beide Unternehmen rechnen damit, dass sich die Zusammenarbeit fördernd für Pohland und die Marken Camp David und J.Philipp im stationären Handel auswirken wird. Mit einer eigenen Kreativwerkstatt in Hanau, neuen Produktions- und Logistikstandorten in Bosnien und Polen und der erstarkten Retail-Kompetenz will Clinton bald „vollstufig am Markt“ agiere können.
„Allen Partnern, welche Pohland in den vergangenen, schwierigen Monaten und Jahren unterstützt haben, werden wir fair begegnen und eine weitere Zusammenarbeit ausdrücklich begrüßen. Es ist an der Zeit, dass sich Industrie und Handel als ‚wirkliche‘ Partner verstehen“, so die Clinton-Geschäftsführung weiter. Pohland musste im März 2009, einen Tag nach einem Management-Buy-Out Insolvenz anmelden. Das Verfahren endete Ende 2009 nach einer Sanierung, die auch die Schließung von fünf der dreizehn Filialen beinhaltete. Mit Clinton habe man nun einen „ finanzstarken, strategischen Partner“ gefunden, der die Weiterentwicklung und den wieder eingeschlagenen Wachstumskurs unterstützt. So soll im Frühjahr 2014 an alter Stelle ein neues Geschäft in Dortmund eröffnen.
Foto: Pohland







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