Der Niedergang des wasserfesten Trenchcoats: Während Burberry glänzende Zahlen schreibt, muss das Londoner Traditionshaus Insolvenz anmelden. Erst diese Woche wurde das Schwesterlabel Jaeger an eine Private Equity Firma verkauft.

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Aquascutum ist insolvent

Harold Tillman, Eigentümer der britischen Modemarken Aquascutum und Jaeger, muss seine Ambitionen Burberry nachzueifern wohl begraben. Er hatte die Aquascutum (was übersetzt so viel wie wassergeschützt heißt) im Jahr 2002 gekauft und wollte sie zur weltweiten Luxusmarke aufbauen. Doch während Burberry erst diese Woche erneut zweistellige Zuwächse vermelden konnte, musste er Jaeger an eine Private Equity Gesellschaft verkaufen und Aquascutum nun in die Insolvenz schicken. FRP Advisory übernimmt die Insolvenzverwaltung und macht sich auf die Suche nach einem Käufer. Interessenten soll es einige geben, darunter die Hongkonger Firma YGM, die bereits die Vertriebslizenz für Aquascutum Produkte in Asien hält.

Auch wenn CEO Belinda Earl mit dem Produkt einiges richtig machte, kommt der Niedergang der Marke nicht unerwartet. Während Burberry viel für Marketing und PR ausgab und insbesondere virtuell erfolgreich ohne gleichen war, verabschiedete sich Aquascutum in die Irrelevanz.

Foto: Aquascutum