Das US-Modeunternehmen muss weiter zittern und Umsatzrückgänge verbuchen. Im dritten Quartal gingen die Umsätze um 10,5% auf umgerechnet 96,9 Mio. Euro zurück. Damit erhöhen sich die Schulden des Unternehmens immer weiter.

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American Apparel geht ordentlich die Sause. Bisher sieht es nicht so aus, als ob wieder schwarze Zahlen geschrieben werden

Das angeschlagene Unternehmen American Apparel kommt aus den miesen Zahlen nicht mehr raus. Bereits im zweiten Quartal musste das Unternehmen rote Zahlen bekannt geben. Wie gestern nun bekannt wurde, sind die Zahlen für das dritte Quartal (Stichtag: 30. September) auch nicht zufriedenstellend. Der Umsatz ging im um 10,5% auf umgerechnet 96,9 Mio. Euro zurück. Flächenbereinigt heißt das ebenso ein Minus von 16%. Verdoppelt hat sich auch der Nettoverlust von 4,2 auf 9,5 Mio. Dollar. Die Schulden des Unternehmens haben sich um über 13,3 Mio. Dollar erhöht und belaufen sich mittlerweile auf 133,6 Mio. Dollar.

Für das Gesamtjahr sieht es dementsprechend ebenfalls nicht gut aus. Die Umsätze gingen insgesamt um 3% auf 389 Mio. Dollar zurück. Der Nettoverlust des Unternehmens beläuft sich nach den ersten neun Monaten bereits auf  67 Mio. Dollar.

Immer noch gäbe es zudem bedeutende Zweifel am Fortbestand des Unternehmens, wenn nicht bald einschlägige Veränderungen eintreten. Den Beteurungen von CEO Dov Charney mag man angesichts der desaströsen Lage auch keinen Glauben mehr schenken: „Wir glauben, dass sich, wenn wir weiter machen, die Produktionseffizienz erhöhen wird. In diesem Jahr kam es in unseren Läden zu verspäteten Lieferungen, weil wir zu spät dran waren, um  mehr Produktionskapazitäten aufzubauen und zeitgleich das Produktsortiment erweitert haben. Unser Fokus liegt jetzt auf dem Ausbau unserer Produktionskapazität, um so die Umsätze in unseren Läden anzukurbeln, wenn die Kunden Interesse an unseren neuen Produktlinien zeigen”.

Foto: American Apparel