Jetzt geht an die Heiligen! Berichten zufolge soll die britische Modekette zum Verkauf stehen, weil isländische Banken ihre Anteile versilbern möchten. Insgesamt könnten durch einen Verkauf rund 140 Mio. Pfund erlöst werden.

All Saints Kampagne SS2011

All Saints: Isländische Banken opfern auch Heilige

Die Wirtschafts- und Unternehmensberatung Ernst & Young soll beauftragt worden sein, den High-Street-Modeanbieter All Saints zu verkaufen. Nach Medienberichten soll die Beratungsfirma bereits Kontakt zu einer „ausgewählten Gruppe von interessierten Investoren“ aufgenommen haben, berichtete die Zeitung The Telegraph. Hintergrund der Verkaufsgerüchte ist, dass die beiden isländischen in Liquidation befindlichen Banken Kaupthing und Glitnir ihre Minderheitsanteile verkaufen müssen. Der Mehrheitsanteilseigner Kevin Stanford, der die Modekette 2003 übernahm, soll ebenfalls bereit sein, seinen Anteil zu verkaufen.

Der Unternehmenswert der Modekette wird auf rund 140 Mio. Pfund beziffert. All Saints hat 63 eigene und 47 Concessions in Großbritannien, Europa, Nordamerika und Russland, u.a. auch zwei Standorte in Berlin.

Foto: All Saints