Ahlers: Gute Geschäfte im ersten Quartal
Wieder auf der Erfolgsspur: Nachdem die internen Umstrukturierungen abgeschlossen sind, besinnt sich der Herforder Modeanbieter wieder auf Wachstum und kann im ersten Quartal ein Umsatzplus von über neun Prozent verbuchen.
Pierre Cardin war nicht nur wegen der neuen eigenen Läden gut für Ahlers
Die Ahlers AG hat ihren Umsatz im ersten Quartal 2013/14 (Dezember 2013 bis Februar 2014) um 9,3% auf 73 Mio. Euro steigern können. Ausschlaggebend für das Umsatzplus waren deutlich bessere Lagergeschäfte, höhere Auftragsbestände, die frühere Auslieferung der aktuellen Kollektionen sowie weitere Zuwächse im eigenen Retail- und Onlinehandel. Wie immer waren die Premiummarken mit einem Plus von 8,4% auf 49,1 Mio. Euro stark, wobei Baldessarini sogar zweistellig zulegen konnte. Wachstumstreiber war allerdings das Segment Jeans & Workwear (Pionier, Pioneer), das ein Plus von 21% erreichte. Und auch die Marke Gin Tonic konnte ein Plus im Wholesale-Geschäft erreichen, wobei jedoch wegen der Schließung der eigenen Läden die Umsätze insgesamt um 0,5 Mio. Euro sanken. Bei den anderen Marken gab es jedoch positive Impulse aus dem Retail-Geschäft: Wegen sechs neuer Pierre Cardin-Stores, einem like-for-like-Wachstum von 6,8% und zweistelligen Zuwachsraten im Onlinehandel legten die Retail-Umsätze insgesamt knapp 7% zu und stehen aktuell für rund 9% des Gesamtumsatzes.
Das Umsatzplus wirkte sich auch positiv auf die Ergebniszahlen aus: Das EBIT vor Sondereffekten legte um 29,3% auf 7,5 Mio. Euro zu. Der Nachsteuergewinn betrug 4,9 Mio. Euro und lag wegen Sondererträgen im Vorjahr fast auf Vorjahresniveau (4,6 Mio. Euro).
Aufgrund von guten Auftragsbeständen auch für die Herbst-/Wintersaison 2014/15, erwartet Ahlers für das Gesamtjahr eine Umsatzsteigerung von 3 bis 5%. Das Konzernergebnis nach Steuern soll sich auf rund 7 Mio. Euro belaufen.
Foto: Ahlers





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