Adidas hängt die Latte höher
Der Sportartikelhersteller mit den drei Streifen ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Umsatz und Gewinn stiegen in den ersten drei Monaten so stark, dass die Herzogenauracher die Umsatzprognose für das Gesamtjahr anheben.
Die Adidas AG hat ein exzellentes erstes Quartal verbucht: Der währungsbereinigte Konzernumsatz stieg in der Zeit von Januar bis März um 18% und lag bei 3,273 Mrd. Euro. „Starke zweistellige Umsatzzuwächse in wichtigen Märkten wie Nordamerika, China und Russland sowie die erfolgreiche Einführung neuer Produkte und Kampagnen von adidas, Reebok und TaylorMade unterstreichen die Stärke und Attraktivität unserer Marken rund um den Globus“, kommentierte Vorstandschef Herbert Hainer.
Im Großhandelssegment stieg der Umsatz währungsbereinigt um 18% auf 2,32 Mrd. Euro. Der Umsatz im Einzelhandelssegment legte im Vergleich zur Vorjahresperiode währungsbereinigt um 22% auf 577 Mio. Euro zu. Auf vergleichbarer Basis wurde ein Plus von 17% verzeichnet. Positiv wirkten sich überdies Währungseffekte aus.
Die Bruttomarge lag mit 48,5% trotz Einsparungen unwesentlich über dem Vorjahreswert, was auf die höheren Beschaffungskosten zurückgeführt werden kann. Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 21% auf 313 Mio. Euro. Vor Steuern verbuchte die Gruppe 285 Mio. Euro, was einem Anstieg von 17% entspricht. Der auf Anteilseigner entfallende Gewinn stieg um 25% auf 209 Mio. Euro.
Umsatzprognose für 2011 angehoben
Die Ergebnisse des ersten Quartals bilden nun die Steilvorlage für das Gesamtjahr. Statt eines mittleren bis hohen einstelligen Wachstums geht das Addias-Management nun von einem währungsbereinigten hohen einstelligen Wachstum in 2011 aus. Grund für so viel Optimismus bietet die stetig wachsende Nachfrage in den Schwellenländern, die sich positiv auf das Wholessalesegment auswirkt, der Ausbau des Retailgeschäfts sowie die „anhaltende Dynamik aller Marken“. Insbesondere die Marke Reebok soll sich Fitness-Bereich stärker positionieren und so für weiteres Wachstum in den „Angriffsmärkten“ Nordamerika, China und Russland sorgen. Die Gewinnprognose lässt Adidas-Chef Hainer aber unverändert.
Foto: Reebok






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