Fast so schlecht wie in Krisenzeiten: Der schwedische Modekonzern kann im September nur aufgrund von Neueröffnungen ein leichtes Umsatzplus einfordern. Flächenbereinigt dagegen muss ein Minus von 7 Prozent verkraftet werden.

H&M Schaufenster

H&M lockt mit Schnäppchen - doch die Umsätze steigen nur moderat

Im September 2011 stiegen die Umsätze (inkl. Steuern) des schwedischen Filialisten H&M im Vergleich zum Vorjahresmonat und in lokalen Währungen um 3%. Flächen- und währungsbereinigt musste allerdings ein Minus von 7% verbucht werden. Die Situation erinnert an den September vor zwei Jahren, als der Konzern ein mageres Plus von 1% erreichte und flächenbereinigt ein Minus von 8% verzeichnete. In diesem Jahr ist es bereits das vierte Mal, dass der Filialist ein flächenbereinigtes Minus verkraften muss.

Die Gründe für die maue Performance im September sind vielseitig: Zum einen gab es im letzten Jahr eine hohe Steilvorlage, die schwierig zu toppen ist, zum anderen belastet die starke schwedische Krone die Umrechnungskurse. Und zu guter Letzt war der September außergewöhnlich mild, was sich ngeativ auf die Shoppinglaune für die winterlichen Kollektionen auswirkte. Überdies könnte auch die Diskussion um Bankenrettung, Eurokrise und Staatsinsolvenzen die Konsumlaune einiger Kunden getrübt haben.

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