Zara-Mutter Inditex: Der 20 Milliarden-Konzern
Unaufhaltsam! Keine Shoppingmeile mehr ohne ein Konzept des spanischen Modeimperiums. Das schlägt sich auf die Jahreszahlen nieder: Umsatz steigt um 15 Prozent auf 20,9 Milliarden Euro Umsatz.
Zara ist mit über 2.162 Standorten weltweit das Aushängeschild von Inditex. Vorzugsweise eröffnet die Modekette nur noch spektakuläre Stores in 1A-Lagen
So wie das Internet den Handel verändert, so verändert Inditex die Modebranche: Schnell, günstig und immer dicht dran am Trend. Das von Amancio Ortega erdachte Konzept, das es mittlerweile in sieben Modeketten- und einem Interieurkonzept gibt, erobert scheinbar unaufhaltsam die Metropolen rund um den Globus. Insgesamt 330 neue Läden hat der Konzern im letzten Jahr eröffnet. Weltweit ist Inditex mit 7.013 Filialen in 88 Ländern präsent. Für Inditex bedeutet die zunehmende Präsenz steigende Umsätze und Gewinne. Im letzten Geschäftsjahr (01. Februar 2015 bis 31. Januar 2016) stiegen die Erlöse um 15,4% auf 20,9 Mrd. Euro. Flächen- und währungsbereinigt lag das Plus bei 8,5%. Der operative Gewinn (EBITDA) stieg ebenfalls um 15% auf 4,70 Mrd. Euro, genauso wie der Nettogewinn auf 2,88 Mrd. Euro.
Für das laufende neue Jahr hat Inditex weitere Expansionspläne, insbesondere das internationale Onlinegeschäft soll weiter ausgebaut werden. Der Fokus liegt dabei zunächst auf den osteuropäischen und baltischen Staaten. Die Expansion mit ‚brick-and-mortar‘-Filialen soll etwas langsamer angegangen werden: Hier bleibt Inditex seiner neueren Strategie treu und will sich bei Ausweitung des Netzwerkes ausschließlich auf sehenswerte 1A-Toplagen konzentrieren und viele seiner bisherigen Standorte stärker modernisieren. Parallel plant der Konzern allerdings, bis Ende 2016 über 2.000 Stores mit dem flächendeckendes RFID-Programm auszustatten, aktuell nehmen etwas mehr als 1.500 Zara-Stores an dem Programm teil. Zusätzlich ist sich Inditex seiner sozialen Verantwortung bewusst und arbeitet mit einer zunehmenden Zahl von Programmen für eine bessere Integration, mehr Bildung oder medizinischen Versorgung.
Geld dafür sollte auch in Zukunft ausreichend vorhanden sein: Zwischen dem 1. Februar und dem 7. März stiegen die Erlöse in konstanter Währung um 15%.
Foto: Inditex







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