Wortmann-Gruppe überschreitet fast die Milliarden-Schwelle
Die Schuh-Holding aus Detmold erwartet für das aktuelle Geschäftsjahr, das im Mai endet, einen Rekordumsatz von 950 Mio. Euro. Der stärkste Wachstumstreiber ist nach wie vor die Schuhmarke Tamaris.
Umsatzrenner: Schuhe von Tamaris
Die Wortmann-Gruppe erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2010/11 (Stichtag: 31. Mai) einen Umsatz von über 950 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr wäre das ein Zuwachs von 120 Mio. Euro und damit die höchste Umsatzsteigerung in der Unter-nehmensgeschichte. Auf Basis der aktuellen Auftragslage geht die Gruppe von einem Wachstum von 14% aus. In den ersten sechs Monaten steigerte sich der Umsatz um 11,7% auf 455,3 Mio. Euro.
Das Wachstum basiert weiterhin auf der Marke Tamaris, die weiterhin und konsequent zur europäischen Konsummarke ausgebaut wird und erst kürzlich als „Beste Wachstumsmarke“ beim Best Brand Award 2011 ausgezeichnet wurde. Die partnerbetriebenen Flächenkonzepte der Marke werden stark vorangetrieben und erhöhten die Zahl der Flächen von 261 auf 454 (148 Monolabel-Stores, 306 Shop-in-Shops). Etwa 60% der Flächen werden in Deutschland betrieben. Weitere 23 Stores und 32 Shop-in-Shop-Flächen sind bereits unter Vertrag.
Auch die Internationalisierung der Wortmann-Gruppe bleibt mit einer Exportquote von 52% auf einen hohen Niveau. Alle Bereiche bewegen sich im Plus, heißt es in der Unternehmensmeldung, wobei in Russland, Frankreich und den Beneluxländern die größten Zuwächse verzeichnet wurden.
Mit der Ertragslage ist die Unternehmensgruppe, zu der neben Tamaris auch die Marken Marco Tozzi, Caprice, Jana und s.Oliver-shoes gehören, zufrieden. Die hohe Eigenkaptialquote von rund 75% soll trotz größerer Investitionsvorhaben wie etwa dem neuen Logistikzentrum in Detmold und der zunehmenden internationalen Expansion gehalten werden.
Für das Geschäftsjahr 2011/12 sieht sich die Wortmann-Gruppe aufgrund der ersten Reaktionen auf die Kollektion H/W 2011, die sich seit Januar im Verkauf befindet, gut aufgestellt und erwartet erneut ein zweistelliges Umsatzplus im ersten Halbjahr.







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