In guter Gesellschaft: Die Detmoder Schuh-Holding knackt im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz schwieriger Rahmenbedingungen die 800-Millionen-Euro-Umsatzgrenze. Insbesondere die Hausmarke Tamaris räumt in den Verkaufsflächen ab.

Tamaris-Flagschiff: Auf dem Weg zur europäischen Konsummarke Nr. 1

Die Wortmann-Gruppe konnte im letzten Geschäftsjahr (Stichtag: 31. Mai 2010) ihren Umsatz von 798,9 auf 832,1 Mio. Euro steigern. Dies entspricht einem Wachstum von 4,2%. Besonders erfolgreich war die Gruppe im Inland, wo das Plus 10% betrug. Weniger gut lief es dagegen in einigen Exportmärkten und mit dem Private-Label-Geschäft in Asien, so dass sich die Exportquote von knapp 54% auf 51,8% reduzierte.

Die europäischen Gesellschaften, zu denen die Marken Tamaris, Marco Tozzi, s.Oliver und Caprice gehören, konnten den Paarabsatz auf 26,8 Mio. Paar steigern. Grupenweit lag der Absatz bei 39 Mio. Paaren. Das Marken-Flagschiff Tamaris findet im Schuhhandel immer mehr Beachtung. Die Marken-bekanntheit stieg auf mittlerweile über 50%. Und auch auf der B2B-Ebene stoßen die Tamaris-Systempartnerschaften auf positive Resonanz. Mittlerweile kontrolliert Tamaris über 405 Verkaufsflächen – das sind 44% mehr als im Vorjahr. Tamaris ist mit 139 Mono-Label-Stores und 220 Shop-in-Shops. Weitere 21 Stores und 24 Shop-in-Shops sind bereits unter Vertrag.

Auf der Ertragsseite zeigt sich die Wortmann-Gruppe ebenfalls zufrieden, wenn auch keine Zahlen veröffentlicht wurden. Trotz Rekordinvestitionen von über 50 Mio. Euro bleibt die Eigenkapitalquote stabil bei über 75%. Mit Beginn der Frühjahr-Sommer-Saison 2011 will man das neue Logistikzentrum in Detmold (Investitionen von 35 Mio. Euro) in Betrieb nehmen.

Für das aktuelle Geschäftsjahr 2010/11 geht die Wortmann-Gruppe von zweistelligen Zuwachsraten aus, da die Konsumstimmung in allen Märkten momentan sehr positiv sei.

Foto: Tamaris