Weg vom Grabbeltisch-Image: Die angeschlagene Kaufhauskette hat den Turnaround gemeistert und kann nach der Neuausrichtung sogar wieder schwarze Zahlen schreiben. Die Gewinne sollen in neue Filialen investiert werden.

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Woolworth mit klarem Konzept zurück in die schwarzen Zahlen

Woolworth, ein weiteres, angeschlagenes Urgestein in der deutschen Kaufhauslandschaft, scheint sich endlich wieder aufgerappelt zu haben. In einer aktuellen Mitteilung der Kaufhauskette heißt es, dass das Handelsunternehmen „seit vielen Jahren zum ersten Mal wieder schwarze Zahlen“. Diese Gewinne sollen in die weitere Expansion und die Modernisierung bestehender Filialen investiert werden.

Genaue Angaben zu Umsatz oder Gewinn gibt das Unternehmen allerdings noch nicht bekannt.

Nach der Übernahme durch die Tengelmann-Gruppe Mitte letzten Jahres hat sich bei Woolworth einiges geändert. Der neue Geschäftsführer Dieter Schindel brachte das Unternehmen weg vom Grabbeltisch- und Resterampe-Image, indem er Altbestände verkaufte und das Warenportfolio neu sortierte. Seit der Neuausrichtung hat Woolworth 25 neue Standorte geöffnet und ist jetzt mit 183 Läden in der Bundesrepublik vertreten. Langfristig sieht Schindel Potential für 500 Woolworth-Filialen.

Foto: Woolworth GmbH