Der Nürnberger Multilabel-Filialist stößt zum Jahresendspurt noch einige Projekte an. In Neumarkt wird der Standortwechsel konkret und in Aschaffenburg wird ein Pop-Up-Store eröffnet. Hinter den Kulissen legen die Franken ihre IT-Systemlandschaft mit SinnLeffers zusammen.

Wöhrl Neumarkt

Wöhrl ist bereits seit 15 Jahren in Neumarkt präsent. Doch die alte Filiale wird jetzt gegen eine neue eingetauscht

Schon seit längerer Zeit liebäugelt die Wöhrl bei seinem Haus im oberpfälzischen Neumarkt mit einem Standortwechsel. Im Herbst 2015 soll der Umzug von der Oberen Marktstraße in das noch im Bau befindliche Stadtquartier „Neuer Markt“ erfolgen, teilte der Nürnberger Modefilialist nun mit. Im Einkaufszentrum hat der Filialist sich eine 2.400 Quadratmeter große Verkaufsfläche gesichert, die rund 600 Quadratmeter größer ist als am bisherigen Standort. Nach dem Umzug will Wöhrl mehr Marken präsentieren und auch das junge Concept-Store-Area U-eins in den neuen Store implementieren. „Durch den Umzug bauen wir unsere Platzhirschstellung am Standort weiter aus, da wir unsere Mode- und Sortimentskompetenz auf einer noch größeren Fläche demonstrieren können. Damit sind wir optimal für die Zukunft aufgestellt“, so Wöhrl-Vorstand Robert Rösch.

Wöhrl poppt auf

Im Hinblick auf die zukünftige neue Filiale in der City-Galerie Aschaffenburg, hat Wöhrl bereits am 3. Dezember einen Pop-Up-Store geöffnet. Auf 400 Quadratmetern werden noch bis Februar 2015 ausgewählte DOB-Labels im Erdgeschoss des zukünftigen Standortes verkauft. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen mit dem Pop-Up-Store erste Erfahrungen mit den Aschaffenburger Kunden gesammelt werden, um das zukünftige Sortiment entsprechend abzustimmen.

Wöhrl migriert

Doch Wöhrl modernisiert nicht nur sein Vertriebsnetzwerk, sondern investiert auch in die Prozesse. Ebenfalls Anfang Dezember teilte das Unternehmen mit, dass die übernommene SinnLeffers-Gruppe und Wöhrl ihre beiden IT-Systemlandschaften wie geplant zusammenführen. Aktuell wird im Rahmen eines CRM-zentrierten Multichannel-Projektes das neue Online-Leistungsprofil erarbeitet. Nächster Schritt soll der Aufbau einer gemeinsamen Multichannel-Online-Plattform sein. Für diese gemeinsame eCommerce-Lösung wird der SinnLeffers-Onlineshop zum 22. Dezember abgeschaltet und durch eine Unternehmensseite ersetzt.

Foto: Wöhrl