Es ist relativ still um das auf Fashion und Lifestyle ausgerichtete Berliner eCommerce Unternehmen geworden. Ein Blick auf die Webseite lässt kaum Unterschiede mit der Schwesterfirma Enamora feststellen.

7trends_Herbst 2013

Das neue Konzept von 7trends: Wäsche und Taschen

Seit Heinz Thünemann das Berliner eCommerce-Unternehmen 7trends-Enamora verlassen hat und Enrico Renz das Ruder übernommen hat, ist es relativ ruhig um die Fashion-Plattform geworden. Von dem Konzept, ein Style-Guide für modebewusste Kundinnen zu sein, ist bei 7trends nicht mehr viel übrig geblieben. Das vormals recht umfangreiche Mode-Sortiment ist auf die Kategorien Wäsche & Dessous, Bademode, Taschen, Accessoires und Fitness & Homewear zusammengeschrumpft. Damit gleicht 7trends – bis auf den Taschen- und Accessoires-Part – immer mehr einem Ableger des Wäsche-Onlineanbieters und Schwesterfirma Enamora.

Wie das Geschäft läuft, ist schwer zu sagen, denn die Firma hält sich bedeckt. Die letzten Meldungen, die man findet, liegen rund fünf Monate zurück. Damals teilte man mit, dass das Unternehmen im Sommer über 1.600 Quadratmeter im neuen SEGRO Park Berlin-Airport beziehen wollte, um dort eine eigene Logistik aufzubauen. Parallel berichtete deutsche-startups, dass Geschäftsführer Renz neben den anderen Eignern, dem Ex-Esprit-Chairman Heinz Krogner und Wurstfabrikant Reinhold Zimmermann (Zimbo), 10% der Anteile am Unternehmen erhalten haben soll.

Foto: Screenshot der 7trends-Webseite