Tom Tailor schreibt wieder schwarz
Tschakka! Der hanseatische Modekonzern hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem soliden Umsatzplus und verbesserter Profitabilität abgeschlossen. Seit der Übernahme von Bonita vor zweieinhalb Jahren steht unterm Strich endlich wieder ein positives Konzernergebnis.
Tom Tailor wächst stark im Retail und Wholesale
Insgesamt konnte die Tom Tailor Group nach vorläufigen Zahlen ihre Umsätze um 3% auf 932 Mio. Euro steigern. Davon entfielen 331 Mio. Euro auf das Tom Tailor Wholesale-Geschäft (+9%), 275 Mio. Euro auf Tom Tailor Retail (+8%) und 326 Mio. Euro auf die Marke Bonita. Während die Umsätze für Tom Tailor in beiden Vertriebskanälen wuchsen, sanken die Erlöse für Bonita erwartungsgemäß um 7% (flächenbereinigt -9,9%). Das soll sich aber im laufenden Jahr ändern: Nach der Schärfung der Produkt- und Markenidentität sowie verbesserten Kostenstrukturen sind nun „die Weichen gestellt, um 2015 wieder profitabel zu wachsen“, kündigte Vorstandschef Dieter Holzer an. Schon in 2014 konnte Bonita aufgrund der Einschränkung von Rabattaktionen trotz des gesunkenen Umsatzes einen positiven Beitrag zum Konzernergebnis leisten.
Für die Marke Tom Tailor lief es dagegen gut. Im Wholesale wuchs die Marke durch 417 neue Shop-in-Shops, neun neue Franchise-Läden und über 1.005 neue Multi-Label-Partner. Auch Aktivitäten mit bestehenden und neuen Online-Partnern wurden deutlich ausgebaut. Im Retail wuchs Tom Tailor mit 382neuen Läden sowie flächenbereinigt um 1,4%.
Gruppenübergreifend verbesserte sich das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um über 10% auf 77,2 Mio. Euro. Die Verbesserung der Umsatzqualität sowie ein stringentes Kostenmanagement sorgten dafür, dass der Konzern zweieinhalb Jahre nach der Bonita-Übernahme wieder in die Gewinnzone zurückkehrte.
Foto: Tom Tailor







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