Tom Tailor legt bei Umsatz und Ergebnis zu
Gut geschlagen! Trotz des schwierigen Sommers kann der hanseatische Modekonzern in den ersten neun Monaten einen leichten Umsatzzuwachs bei deutlich verbesserter Profitabilität vermelden. Man hofft trotzdem auf einen guten Jahresendspurt.
Trotz eines „herausfordernden Sommerquartals“ hat die Tom Tailor Group ihren Konzernumsatz in den ersten neun Monaten nach vorläufigen Zahlen um 3,5% auf 679,1 Mio. Euro erhöhen können. Dabei entfielen 437,0 Mio. Euro auf die Marke Tom Tailor (+9,0%) und 241,2 Mio. Euro auf die Marke Bonita (-5,1%). „Tom Tailor hat sich in den vergangenen Monaten vergleichsweise gut geschlagen. Das dritte Quartal verlief für den gesamten Textileinzelhandel aufgrund der extremen Temperaturen im Juli und insbesondere im September enttäuschend“, erklärte CEO Dieter Holzer. Die stärksten Impulse kamen im witterungsbedingt eher schwierigen dritten Quartal aus dem Tom Tailor Wholesale-Geschäft mit einem Umsatzplus von 12,8% auf 101,7 Mio. Euro. Im gesamten Neunmonatszeitraum entfielen 249,3 Mio. Euro (+9,9%) auf den Wholesale-Kanal und 188,6 Mio. Euro (+7,8%) auf den Retail-Kanal der Marke Tom Tailor. Flächenbereinigt kam Tom Tailor Retail aber kaum über ein Pari hinaus (+1,2%). Das bereinigte EBITDA erhöhte insgesamt sich um 23,1% auf 42,5 Mio. Euro, wovon 11,9 Mio. Euro auf den Retail und 30,6 Mio. Euro auf den Wholesale entfielen.
Verbesserungen beim EBITDA konnte auch die Tochter Bonita trotz ihres Umsatzrückgangs verzeichnen. Weil die Umsatzqualität im Vordergrund stand, wurde flächenbereinigt ein Minus von 8,8% hingenommen, während das bereinigte EBITDA um 14,1% auf 14,5 Mio. Euro stieg. Konzernweit kletterte das bereinigte EBITDA damit um 20,7% auf 56,9 Mio. Euro. „Für die Tom Tailor Group stehen in diesem Jahr Umsatzqualität und Ergebnisverbesserung im Vordergrund. Der deutliche Anstieg des bereinigten EBITDA belegt, dass sich unsere Fokussierung auszahlt“, betonte Holzer.








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