Smart im doppelten Sinne: Der deutsche Telekommunikationskonzern sucht mit Hilfe seiner „Fashion Fusion Challenge“ visionäre Konzepte, die Hightech und Fashion miteinander verbinden. Die Gewinner werden im Januar 2017 auf der #Fashiontech Konferenz in Berlin vorgestellt.

Rock und Crop-Top aus recycelten PET-Flaschen von Martijn van Strien. Ohrringe und Ring aus gelasertem Acryl-Glas von Lena Voutta. Regenmantel in gelb von Stutterheim.

Rock und Crop-Top aus recycelten PET-Flaschen von Martijn van Strien. Ohrringe und Ring aus gelasertem Acryl-Glas von Lena Voutta. Regenmantel in gelb von Stutterheim.

Solar T-Shirt mit eingearbeiteten Film-Solarzellen von Pauline van Dongen. Blaue Sonnenbrille von Mykita. Transparenter Latex „Algae Coat“ von SteinRohner.

Solar T-Shirt mit eingearbeiteten Film-Solarzellen von Pauline van Dongen. Blaue Sonnenbrille von Mykita. Transparenter Latex „Algae Coat“ von SteinRohner.

Mode kann mehr als nur anziehend sein. Durch Hightech kann Mode heute auch universell und äußerst smart sein. Die Deutsche Telekom hat den Zukunftsmarkt erkannt und will mit der Initiative „Fashion Fusion“ am Ball bleiben. Gemeinsam mit Partnern wie dem Innovationsmagazin WIRED Germany, Adidas, Intel und der Berliner Modemesse Premium, die hinter der Plattform #Fashiontech steht, wurde die „Fashion Fusion Challenge“ ins Leben gerufen. Die Challenge ist ein Ideenwettbewerb für junge kreative Talente, die ihre visionären Konzepte für Hightech-Kleidung, Wearables oder digitale Lifestyleprodukte verwirklichen und marktfähig machen zu können. „Das nächste große Thema in der Mode sind Accessoires und Kleidung, die smart und vernetzt sind. Was heute noch visionäre Konzepte sind, wird schon morgen in den Kleiderschränken der Menschen hängen. Es ist uns daher sehr wichtig, Entwicklungspartner für innovative und vernetzte Produkte und Services zu sein“, erklärt Claudia Nemat, Telekom-Vorstand und Schirmherrin der Initiative.

3D gedruckte Bikerjacke, Minirock, Gamaschen und Keilplateaus von Maartje Dijkstra. Schwarze Lederjacke, Kapuzenshirt und Lederhose von tigha.

3D gedruckte Bikerjacke, Minirock, Gamaschen und Keilplateaus von Maartje Dijkstra. Schwarze Lederjacke, Kapuzenshirt und Lederhose von tigha.

3D gedruckter Bluetooth Schmuck, Halskette, Tragetasche mit integrierter Handyhalterung von Julia Danckwerth. Mantel mit magnetischer Kopfhörer-Halterung von Acronym.

3D gedruckter Bluetooth Schmuck, Halskette, Tragetasche mit integrierter Handyhalterung von Julia Danckwerth. Mantel mit magnetischer Kopfhörer-Halterung von Acronym.

Bewerber können ihre Ideen bis zum 1. August 2016 in drei Kategorien (Connected Devices & Accessories, Digitally Enhanced Fashion und Smart Services) einreichen. Zehn der daraus ausgewählten Teams erhalten einen dreimonatigen Workshop, das Fashion Fusion Lab, wo sie ihre Ideen mit Hilfe von Experten aus Industrie und Mode und Unterstützung des Telekom-Inkubators hub:raum zu modischen Must-Haves weiterentwickeln können. Im Herbst sollen dann die ersten Prototypen entstanden sein, die dann auf der #Fashiontech im Rahmen der Berliner Fashion Week im Januar 2017 prämiert werden. Das Gewinner-Team erhält ein Preisgeld von 20.000 Euro und kann sein Produkt mit Hilfe der Telekom und seiner Partner zur Marktreife bringen.

Insgesamt will die Deutsche Telekom das „Fashion Fusion“ Projekt langfristig betreiben. Das Fashion Fusion Lab könnte dann auch in einer anderen europäischen Metropole seine Werkstätten, Coworking Spaces und Workshop-Räume öffnen.

Fotos: Deutsche Telekom AG