Takko mit vielen neuen Plänen
Neue Märkte, neue Technik: Die Mode-Discounterkette hat viele engagierte Pläne, u.a. soll das Filialnetz weiter in zügigem Tempo ausgebaut und neue Märkte erschlossen werden. Auch eCommerce könnte ein Thema werden.
Gegenüber dem Wochenmagazin Wirtschaftswoche zeigte sich Takko-Unternehmenschef Stephan Swinka keinesfalls expansionsmüde – im Gegenteil: Die Modekette Takko, die zum Jahresende an den Finanzinvestor Apax weitergereicht wurde, will das recht rasante Wachstumstempo der letzten Jahre auch in der nächsten Zeit beibehalten. „Wir wollen jedes Jahr 150 bis 200 neue Läden im In- und Ausland eröffnen“, verriet Swinka dem Magazin. Allein in Deutschland sieht er mittelfristig Potential für noch rund 500 Standorte.
Eroberung der Fußgängerzonen
Dabei will das Unternehmen auf Standorte setzen, die bisher eher keine Rolle spielten: Der Mode-Discounter will nach der Peripherie auch die Fußgängerzonen erobern. „Wir konnten unsere Flächenproduktivität steigern, so dass sich nun auch andere Standortmöglichkeiten etwa in Fußgängerzonen von kleinen und mittleren Städten eröffnen“, so Swinka weiter.
Weitere Markteintritte geplant und vielleicht sogar der Gang ins Netz
Auch im Ausland will Takko weiter wachsen. Der Modediscounter ist aktuell mit mehr als 1.400 Filialen in 16 Märkten aktiv und erlöst rund ein Drittel seines Umsatzes außerhalb der deutschen Landesgrenzen. Bei der Expansion setzt Takko offenbar vor allem auf Südeuropa. In Italien, wo der Modediscounter seit 2010 präsent ist, soll die Zahl der Filialen stark erhöht werden – was plausibel ist, denn die modebewussten Italiener geben deutlich mehr für Mode aus als der Durchschnittsdeutsche. Auch in Serbien, wo Takko seit Mitte 2011 tätig ist, läuft es gut an. „Demnächst steht ein weiteres große europäisches Land auf unserer Expansionsliste, aber über Details werden wir erst am Jahresende sprechen“, so Swinka weiter.
Ebenfalls zum Jahresende soll entschieden werden, ob und wann Takko ins eCommerce-Geschäft einsteigen wird. Konkurrenten wie Ernsting’s Family oder C&A verkaufen bereits über’s Netz und stellen fest, dass dieser Vertriebskanal an Bedeutung zunimmt.






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