Stuart Weitzman wird von Jones Apparel übernommen
Die Übernahmen in der Fashion-Branchen häufen sich. Es scheint so, als trennen sich in letzter Zeit einige PE-Häuser von ihren Investitionen. Neueste Nachricht: Der Irving Place Capital Fonds verkauft seinen Anteil am Luxus-Schuhlabel Stuart Weitzman an den New Yorker Fashionhändler Jones Apparel.
Stuart Weitzman - (wortwörtlich) der Kopf hinter den Schuhen bleibt CEO, auch wenn sein Schuhimperium jetzt zu Jones Apparel gehört
Die New Yorker Jones Apparel Group gab gestern bekannt, dass sie Mehrheit an dem Schuh- und Taschenhersteller Stuart Weitzman übernehmen wollen.
Jones Apparel wird 55% der Anteile an Stuart Weitzman von dem ebenfalls in New York ansässigen Private Equity Fond Irving Place Capital erwerben – für 180 Mio. US-Dollar. Der Gründer und Chefdesigner Stuart Weitzman wird seinen 45%-Anteil am Unternehmen weiter behalten und auch weiterhin die Position als CEO ausüben.
Mit der Übernahme des Luxus-Schuhherstellers verfolgt Jones Apparel die Strategie weiter ins hochpreisige Handelssegment einzusteigen. In der Vergangenheit hat der 1970 gegründete Hersteller und Händler von Bekleidung, Schuhen und Accessoires bereits das Designerlabel Roberto Rodriguez gekauft. Außerdem hatte Jones Apparel auch Interesse an den Schuhläden der Kette shoeWoo gezeigt, die Brands wie Nine West, Joan & David und Bandolino verkaufen.
Stuart Weitzman, zu dessen Schuhkreationen 135 Dollar teure Flip-Flops oder High Heels für 500 Dolllar gehören, betreibt in den USA 38 Läden und über 30 Shops im Ausland. Auch Luxus-Kaufhäuser wie Saks und Nordstrom führen das Label. Im letzten Geschäftsjahr, was am 2. Januar endete, erzielte Stuart Weitzman einen Umsatz von 193 Mio. Dollar. Durch die Übernahme soll die globale Präsenz der Marke verstärkt werden. Irving Place Capital war vor fünf Jahren für eine nicht bekannte Summe bei Stuart Weitzman eingestiegen.
Die Übernahme soll innerhalb von 30 Werktagen abgeschlossen sein. Anleger fanden die Übernahme wohl nicht so gut – die Jones Apparel Aktie fiel um 4,1 % nach Bekanntgabe.





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