Ab Oktober vor Gericht: Der Schmuck- und Uhrenproduzent aus Rom bekommt nicht gerade positive Publicity. Die Erben des Luxusjuweliers Paolo und Nicola Bulgari müssen sich ab kommenden Herbst vor Gericht wegen Steuerhinterziehung verantworten.

Bei den Negativschlagzeilen vergeht Bulgari-CEO Jean-Christophe Babin wohl das Lächeln

Bei den Negativschlagzeilen vergeht Bulgari- CEO Jean-Christophe Babin wohl das Lächeln

Steuerhinterziehung im großen Stil – so der Vorwurf gegen die Erben des römischen Schmuck- und Duftunternehmens Bulgari. Gestern ordnete eine Ermittlungsrichterin in Rom einen Prozess an, der im Oktober beginnen soll. Zusammen mit elf anderen Angeklagten müssen Paolo und Nicola Bulgari sich dem Vorwurf stellen, Einnahmen am italienischen Fiskus vorbeigeschleust zu haben.

Schon im Jahr 2013 gab es Ermittlungen gegen Bulgari, da das Unternehmen mehrere Gesellschaften im Ausland gegründet haben soll, um Steuern in Italien zu hinterziehen. Damals wurden Güter im Wert von 46 Mio. Euro beschlagnahmt. Bulgari hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Foto: Bulgari