Stefanel: Umsatz sinkt, Verlust hält sich in Grenzen
Das italienische Modeunternehmen muss im ersten Quartal hohe einstellige Umsatzrückgänge verbuchen. Immerhin konnten bei den Ergebniszahlen leichte Verbesserungen ausgemacht werden.
Stefanel: Die Sanierung zeigt Erfolge bei den Ergebniszahlen, auch wenn der Umsatz sinkt
Die Stefanel Gruppe hat im ersten Quartal 2014 Nettoumsätze in Höhe von 44,5 Mio. Euro eingefahren. Auf Like-for-like-Basis soll die Umsatzentwicklung auf stabilem Niveau (-0,4%) gelegen haben, da der Rückgang von 8% im Wesentlichen auf die Schließung unrentabler Monobrand-Boutiquen zurückzuführen ist. Insgesamt gab es 22 Schließungen (hauptsächlich in Italien) und 17 Neueröffnungen. Die Marke Stefanel musste selbst dabei einen Rückgang von 8,8% auf 32,6 Mio. Euro hinnehmen, das Segment Interfashion schrumpfte um 6% auf 12,9 Mio. Euro. Die wichtigen Märkte Italien (13,6 Mio. Euro) und Europa (16,5 Mio. Euro) mussten deutliche Rückgänge hinnehmen, während die Gruppe global auf niedrigem Niveau zulegen konnte.
Trotz der Umsatzschlappe zeigen sich bei den Ergebniszahlen kleine Erfolge: Die Verluste hielten sich in Grenzen. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich von -3,7 Mio. auf -0,8 Mio. Euro und das negative EBIT halbierte sich auf -2,5 Mio. Euro. Das berichtete Periodenergebnis lag mit -4,6 Mio. Euro allerdings leicht unter dem Vorjahr (-4,1 Mio. Euro), was sich allerdings mit den Planungen deckt. Die Nettoverschuldung lag mit 82,8 Mio. Euro wegen Sondereffekten in Höhe von 3,5 Mio. Euro ebenfalls über dem Vorjahr. Der Sanierungsplan 2013-2017 sieht eine Verbesserung der flächenbereinigten Umsätze sowie des Bruttogewinns durch Reorganisation in der Beschaffung sowie dem Vertrieb vor. Schon 2014 soll ein positives EBITDA erreicht werden.







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