Der Sportartikel-Händler verfolgt das Ziel, sein Filialnetz und den Umsatz in den kommenden fünf Jahren mehr als zu verdoppeln. So soll es bis 2017 rund 30 Filialen geben und der Umsatz die 1-Milliarde-Euro knacken.

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Sport Scheck hat bis 2017 große Ziele: Das Filialnetz soll um 14 Stores erweitert, der Umsatz um mehr als das Doppelte auf 1 Milliarde Euro gesteigert werden

In einem Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung vom 21. Mai teilte Stefan Herzog, Geschäftsführer von Sport Scheck, mit, dass der Sportartikel-Händler darauf abzielt, bis 2017 sowohl sein Filialnetz als auch seinen Umsatz zu erhöhen. Demnach soll die Zahl der Filialen von 16 auf 30 steigen. Der Umsatz von 400.000 Euro im vergangenen Jahr soll schließlich mehr als verdoppelt werden. Sport Scheck will beim Umsatz bis 2017 die 1-Milliarde-Euro knacken.

Obwohl der Online-Handel am stärksten ist, konzentriert sich Sport Scheck weiterhin auf alle seine Vertriebskanäle. Demzufolge wird auch der Katalog (Auflage: 1, 5 Millionen Exemplare), der mit mehr als 700 Seiten viermal im Jahr erscheint, nach wie vor ein wichtiger Vertriebskanal für das Unternehmen bleiben.

Sport Scheck erwirtschaftet die Hälfte seinen Umsatzes in den aktuell 16 Filialen, die andere Hälfte stammt, laut Herzog, aus dem Distanzhandel. Mit 14 weiteren Geschäften bis 2017 soll der Umsatz auf über 1 Milliarde Euro klettern. Neueröffnungen in München und Düsseldorf, sowie ein Haupthaus in München sind in Planung.

Trotz der Konkurrenz von markeneigenen Shops und Internethändlern, glaubt Sport Scheck an seine „Vielfalt von Marken und Sortimente“. Starke Impulse erhofft sich Herzog von der Fußball-Europameisterschaft.

Foto: Sport Scheck