Refashion: Aus nach einem Jahr
Experiment gescheitert: Otto beerdigt das Social-Shopping-Projekt nach einem Jahr und schickt Kundinnen nun auf die eigene Seite. Dabei waren die Hamburger so guter Dinge, dass sich das Projekt im Netz gut etablieren würde.
2011 war die rosarote Brille, 2012 folgte Ernüchterung: Refashion wurde eingestellt
Die Social-Shopping-Seite Refashion.de wagte erst vor gut einem Jahr, im März 2011, ihre ersten Gehversuche im Netz. Damals war Otto-Chef Rainer Hillebrand noch ganz angetan von dem Projekt: „„Wir sind überzeugt, dass unser Konzept Refashion.de gute Chancen hat, sich im Online-Markt durchzusetzen.“
Nun allerdings setzt Otto den Welpenschutz aus und den Rotstift an. Die “Test & Learn-Phase” ist vorbei und das Projekt, das shoppingbegeisterten Kundinnen ansprechen sollte, kam in der realen Welt irgendwie nicht an. Die Idee, online verstärkt auf Social Behaviour zu setzen, funktionierte nicht. Daher setzt die Otto Group auf das was sie am besten kann: Versandhandel via Internet und verlinkt auf die Seite des Versandriesen Otto: „Liebe refashion-Kunden, ab sofort können Sie alle angesagten Styles und modernen Fashiontrends auf www.otto.de/damen entdecken.“
Damit reiht sich refashion in eine Reihe anderer beerdigter oder scheintoter eProjekte wie etwa Yalook ein.





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