Quiksilver verkauft Bikini-Brands – Gott sei Dank nur in Amerika
Der kalifornische Boards- und Swimwear-Hersteller Quiksilver Inc. gab heute bekannt, dass er sein Raisins-Frauen-Swimwear-Portfolio an AOM Holdings verkaufen wird. Uns Mädels in Deutschland wird das weniger tangieren, denn wir kennen hier ja eigentlich nur das Label Roxy. Zum Raisins-Portfolio gehören die Labels “Raisins”, “Raisins Girls”, “Leilani”, “Island Soul”, und “Island Escape”, die hauptsächlich in Süd- und Nordamerika vertrieben werden. Craig Stevenson, CEO von Quiksilver Americas, begründet diesen Schritt damit, dass sich das Unternehmen mehr auf seine Hauptmarken Quiksilver, Roxy, Mervin und DC konzentrieren will. AOM machte ein attraktives Angebot und hat viel Erfahrung im Bereich Swimwear. AOM wird die übernommenen Labels über ihre Distributionskanäle weiter vertreiben. Die erste Kollektion unter der Führung der neuen Eigentümer wird für die Saison Spring 2011 erwartet.
Quiksilver hat ein nicht sehr erfreuliches Jahr hinter sich. Der Jahresumsatz sank um 13% auf 1.98 Mrd. Dollar (Vorjahr: 2,26 Mrd. Dollar). Das Unternehmen aus Huntington Beach musste im Geschäftsjahr 2008/09 einen Netto-Verlust von 73,2 Mio. Dollar hinnehmen. Im November 2008 wurde bereits die Wintersport-Marke „Rossignol“ an Chartreuse & Mont Blanc für 40 Mio. Dollar verkauft.







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