Der Herzogenauracher Sportartikler plant, im Februar eine Kollektion auf den Markt zu bringen, die die Umwelt um ein Drittel weniger belasten soll als die gewöhnlichen Puma-Produkte. Die Kollektion umfasst Schuhe, Textilien und Accessoires, die biologisch abbaubar oder recycelt sind.

Der Puma InCycle-Basketballschuh ist vollständig biologisch abbaubar

Puma führt biologisch abbaubare und recycelte Produkte ein und bringt dazu im kommenden Februar die sogenannte InCycle-Kollektion auf den Markt. Das Sportartikel-Unternehmen kämpft derzeit zwar mit sinkender Profitabilität und einem geringen Wachstum, zeigt jedoch mit dieser Aktion, dass das Thema Nachhaltigkeit bei Puma von großer Bedeutung ist. Die ökologischen Produkte – von Schuhen über Textilien bis hin zu Accessoires – können am Ende ihres Lebenszyklus im Rahmen des „Bring Me Back“-Programms in den Puma-Stores zurückgegeben werden.

„Mit Pumas neuer InCycle-Kollektion können wir nun erstmals dazu beitragen, die Abfallmengen zu reduzieren, die am Ende des Lebenszyklus von Verbrauchern entstehen“, so Franz Koch, CEO von Puma.  Mit dem innovativen Nachhaltigkeitskonzept komme Puma der Vision einen Schritt näher, immer mehr neue Materialien und Designkonzepte in den Kollektionen zu verwenden, die entweder in technischen Kreisläufen recycelbar oder in biologischen Abbauprozessen kompostierbar sind.

Biologisch abbaubar oder recycelbar

So umfasst die InCycle-Kollektion beispielsweise den Lifestyle Sneaker Basket und T-Shirts, die biologisch abbaubar sind sowie das legendäre Puma Track Jacket und einen Rucksack, die recycelt wurden und werden. Die Produkte bestehen unter anderem aus biologisch abbaubaren Polymeren, recyceltem Polyester und Bio-Baumwolle.  Somit sollten Pestizide, chemische Düngemittel und andere gefährliche Chemikalien ausgeschlossen werden.

Ein Drittel weniger belastend in der Öko-Rechnung

Der Puma InCycle-Basketballschuh wird aus Leinen und Bio-Baumwolle hergestellt. Debei werde weniger Wasser und Land benötigt als bei der Herstellung des konventionellen Suede-Schuhs aus Leder. Zwar sei die Luftbelastung für den neuen Schuh höher, da mehr Energie notwendig sei, unter Strich jedoch sei die Umweltbelastung um 31% geringer als bei Puma Suede. Trotzdem erfüllt die Öko-Kollektion die PPR-Vorgaben nach hoher Rentabilität nicht und selbst CEO Franz Koch hält die Auswirkungen des Geschäfts mit den kompostierbaren Schuhen für „limitiert“.

Foto: Ralf Rödel für Puma (gezeigt wird, wie der Puma Basket kompostiert wird)