Outfittery: Wortwörtlich Männer im Visier
Gegen Online-Muffelei! Die Personal Shopping-Plattform für Männer plant die Einführung von hunderten Körper-Scannern in ganz Deutschland. Damit sollen Passprobleme und Retouren in Millionenhöhe eingedämmt werden.
Der 3D Männerscanner von Outfittery könnte den Online-Einkauf revolutionieren
Die Technische Universität München hat im Auftrag des Modeversandhändlers Outfittery einen Körperscanner entwickelt, der den Online-Kauf für die männlichen Kunden des Mode-Start-Ups revolutionieren könnte. Der Scanner ermittelt innerhalb von 10 Sekunden zentimetergenau die Körpermaße und ist durch technologischen Vorsprung deutlich günstiger als bisherige Körperscanner. Bisherige Versuche, die Scan-Technik für den Handel nutzbar zu machen, scheiterten an Kosten und Qualität. „Wir sind die ersten, die diese Technik tatsächlich einsetzen und sind sicher, damit einen großen Mehrwert für Konsumenten und Handel zu schaffen“, kommentiert Julia Bösch, Gründerin von Outfittery. Für Verbraucher wird die neue Technik den Onlinekauf erleichtern und das Risiko einer Fehlbestellung reduzieren. Getestet wurde der durch Infrarot-Technik funktionierende Scanner an mehr als 450 Probanden.
Wo soll es realisiert werden?
Outfittery wird mit dem „Männer Scanner“-Prototypen deutschlandweit von März bis September 2015 auf Tour gehen, um die neue Technik und deren Anwendung Konsumenten vorzustellen. Geplant sind sieben Städte: Berlin, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, München, Hamburg und Stuttgart. Anschließend sollen mehrere hundert Scanner in Großstädten installiert werden. Der Onlineversender plant diesbezüglich eine Kooperation mit Shopping Centern oder Flughäfen und ist bereits in Gesprächen.
Foto: Outfittery







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