Sommer, Sonne, Sonnenschein: In Friedrichshafen ging alles um die Lust, in der Natur zu sein. Trotz eines Paradigmenwechsels in der Branche wird die Outdoor-Industrie nicht stagnieren, wenn sie weiter innovativ und im Trend bleibt.

Die diesjährige OutDoor konnte bei ihrer kürzlich zu Ende gegangenen 21. Ausgabe insgesamt knapp 22.000 Besucher aus 97 Nationen anziehen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Besucherplus von mehr als 2% - und das, obwohl das WM-Endspiel am Sonntag den Besucherandrang etwas minderte. „Die Messe als solches ist für uns ein wichtiger Meeting-Point mit Händlern und Partnern. Auch können wir hier neue Kontakte vor allem zu Distributionskanälen im Ausland knüpfen und neue Ideen entwickeln. Besonders schätzen wir die familiäre Atmosphäre der OutDoor, den Austausch mit Mitbewerbern und die tolle Fairness untereinander“, so Red Chili-Geschäftsführer Stefan Glowacz.

Das gestiegene Interesse bei Handel und Presse zeigt, dass die Outdoor-Industrie noch lange nicht tot ist, sondern sogar wieder im Aufwind befinden könnte. Die Stimmung auf der Messe war gut: „Die OutDoor hat der Branche den erhofften Schub gebracht“, konstatiert Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann. Die Stimmung insgesamt ist gut: 46% der Besuche schätzen die konjunkturelle Situation der Sportartikelbranche mit steigender und 38% mit gleichbleibender Tendenz ein.

Der Spaß am Naturerlebnis ist ungebrochen und die Player der Outdoor-Branche können davon profitieren, wenn sie innovativ arbeiten: Leicht, funktional, nachhaltig, bequem und chic sind die fünf Trend-Attribute, die Hersteller berücksichtigen müssen. Denkanstöße dazu gab es am Bodensee in der „Hall of Visions“, wo eine Trend Show einen Blick auf die textile Outdoor-Zukunft erlaubte. Auch der zum wiederholten Mal vergebene „OutDoor Industry Award“ honoriert innovatives Denken.

Die nächste Ausgabe der OutDoor findet vom 15. bis 18. Juli 2015 statt.

Fotos: OutDoor