2012 könnte das beste Jahr in der Unternehmensgeschichte werden. Der Hemdenhersteller aus Bietigheim-Bissingen rechnet mit einem Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich.

Olymp CEO Marc Bezner

Olymp CEO Marc Bezner: Vom Wachstum der letzten Jahre überrollt

Mark Bezner, Geschäftsführender Gesellschafter des Hemdenherstellers Olymp, kann zufrieden sein mit der Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres. Gegenüber der WirtschaftsWoche erklärte er, dass er in diesem Jahr mit einem Umsatz von insgesamt 190 Mio. Euro rechnet. „Läuft es so gut weiter, werden wir 2012 beim Umsatz im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen.“ Allerdings räumt er auch ein, dass auch sein Unternehmen die Krise in den Nachbarländern zu spüren bekomme und der Umsatz deshalb insgesamt langsamer wachse als in den Vorjahren. In 2011 kletterte der Olymp-Umsatz um 26% auf 178,6 Mio. Euro.

In Deutschland Marktführer bei Hemden

In Deutschland läuft das Geschäft dagegen gut, hier behauptet sich Olymp als Marktführer für Markenhemden. Und obwohl sich der Markt für Hemden in Deutschland rückläufig entwickelt, kann das Unternehmen aus Bietigheim/Bissingen hierzulande gegen den Markttrend wachsen und Marktanteile gewinnen. Im neuen Jahr will Bezner daher weiter in den deutschen Markt investieren und plant mindestens fünf neue Geschäfte zu eröffnen. Auch in Österreich hält er eigene Standorte für denkbar. Daneben will der Hemdenhersteller stärker nach China expandieren. Auch ein Markteintritt in die USA wäre für Olymp reizvoll, allerdings steht dem noch ein Markenstreit mit dem Nationalen Olympischen Komitee im Weg.

Mit dem Wachstum Schritt halten

Im Sommer will Olymp sein neues zentrales Logistikzentrum am Unternehmenssitz Bietigheim-Bissingen in Betrieb nehmen, in das 35 Mio. Euro investiert wurden. Es ist die größte Investition in der 60-jährigen Unternehmensgeschichte. Bezner glaubt fest daran, in den nächsten Jahren die 200-Mio. Euro-Marke zu knacken.

Foto: Olymp