Der Investor Nicolas Berggruen und der Vermieter der Karstadt Häuser Highstreet konnten sich in Bezug auf die Mietpreise noch immer nicht einigen. Laut des Sprechers von Highstreet, habe man die Kosteneinsparungen für die nächsten Jahre auf über 400 Mio. Euro gesenkt. Somit sei die Schmerzgrenze überschritten. Dieses „Spar-Angebot“ ist dem Investor Berggruen allerdings noch immer nicht genug.

HAMBURG, GERMANY - JUNE 12: The clock of a Karstadt department store is seen on June 12, 2009 in Hamburg, Germany. German retail and tourism company Arcandor AG filed for insolvency after running out of financing options. (Photo by Joern Pollex/Getty Images)

Immer noch keine Einigung in der Karstadt-Mietpreis-Debatte

Der Investor Nicolas Berggruen und der Vermieter der Karstadt Häuser Highstreet konnten sich in Bezug auf die Mietpreise noch immer nicht einigen. Laut des Sprechers von Highstreet, habe man die Kosteneinsparungen für die nächsten Jahre auf über 400 Mio. Euro gesenkt. Somit sei die Schmerzgrenze überschritten. Dieses „Spar-Angebot“ ist dem Investor Berggruen allerdings noch immer nicht genug.

Berggruen äußerte in einem Schreiben an die insgesamt 25.000 Karstadt Mitarbeiter, dass bald eine Lösung gefunden werde und sicherte zu, dass es keine Schließung von Häusern geben werde, wie die Wirtschaftswoche zitierte. Bis zum 16. Juli muss eine Einigung vorliegen, so dass das Essener Landgericht zustimmen kann.

Zudem wird vermutet, dass eine Aufteilung der Warenhäuser in Premium und Sport-Karstadt-Häuser angedacht ist, wie Der Spiegel berichtet. Dies sei wohl aber seit längerem bekannt und auch im Internet nachzulesen, erklärte der Berggruen Sprecher. Dort sei aber auch gesagt worden, dass der Verkauf von Unternehmensteilen nicht geplant sei.

Mittlerweile hat sich auch SPD Chef Sigmar Gabriel eingeschaltet. „Sollte die Rettung von 25.000 Arbeitsplätzen an überzogenen Mietforderungen der Banken scheitern und über 100 Innenstädte ins Elend getrieben werden, dann bin ich dafür, eine Debatte in Deutschland zu beginnen, Goldman Sachs die Lizenz zu entziehen“, sagte Gabriel am Sonntag auf dem Juso-Bundeskongress in Essen.