NKD weiter auf Expansionskurs
Masse macht Kasse: Mit mittlerweile über 1.500 Filialen befindet sich der fast 50 Jahre alte Textildiscounter weiter auf Wachstumskurs. Das Management ist überzeugt, dass der Trend zur Discountermode ungebrochen ist und rüstet zur weiteren Expansion. Im Fokus steht dabei weiter das europäische Ausland.
NKD lässt keine Verschnaufpause bei der Expansionsstrategie zu
Die Expansion hat sich ausgezahlt: NKD, der Textildiscounter aus Bindlach, hat mittlerweile ein Filialnetz von 1.500 Läden und konnte im Geschäftsjahr 2010 den Umsatz m 10% auf 578 Mio. Euro steigern. In den vergangenen Jahren hat NKD die Internationalisierung stark vorangetrieben. Außer in Deutschland und Österreich gibt es mittlerweile auch Filialen in Italien und der Schweiz. Im vergangenen Jahr wurden die ersten Filialen in Slowenien und Kroatien eröffnet, für die eigene Tochtergesellschaften gegründet wurden. Die beiden NKD-Geschäftsführer Helmut Müller und Helmut Wirsieg glauben, dass der Trend zu Billigmode auch in den kommenden Jahren „eine große Rolle spielen wird“, und daher wird das Expansionstempo nicht gedrosselt. In diesem Jahr sollen weitere 180 Geschäfte in Deutschland und dem europäischen Ausland eröffnen. Unter anderem will man in Polen demnächst den Markteintritt wagen und dort die ersten Filialen eröffnen. Ziel ist es, den Umsatz noch einmal um 100 Mio. Euro zu steigern.
Neben der Filialexpansion setzt man dabei auch auf Marketing und Kollaborationen mit Designern. Im zweiten Halbjahr wird NKD mit einem (noch unbekannten, aber dennoch) „bekannten Fernsehgesicht“ als Testimonial werben. Darüber hinaus soll es im Frühjahr und Herbst erstmalig Designer-Kollektionen à la H&M geben. Namen dazu gibt’s keine, wohl aber Gerüchte, dass es sich im Frühjahr um einen englischen Star-Designer handeln soll, der eine rockig-glamouröse Kollektion im Highstreet-Style entwerfen wird.





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