New York Fashion Week: Zurück in die Vergangenheit
Die 40er, die 50er, die 60er... Die Schauen in New York lassen sich stark von vergangenen Modejahrzehnten inspirieren. Umgesetzt wird das Ganze aber mit der sportiven Eleganz der neuen 20er Jahre im 21. Jahrhundert.
Mehr als die Hälfte der New Yorker Modewoche ist rum. Nach einem matschgrauen Auftakt folgten nun die interessanteren Designer. Die bleiben dem etwas düsteren Farbspektrum treu, setzen aber interessante Flashbacks in vergangene Jahrzehnte. Jason Wu etwa inszenierte Cocktail- und Abendkleider im transparenten Look, die er mit Oversized-Bomberjacken oder kurzen Blazern kombinierte. Peter Som zeigte 60er-Jahre Kleider, die allerdings weniger verspielt sondern durchaus tough rüberkommen. Auch Rag & Bone setzen mit Shearling-Jacken oder hochgeschnittenen Hosen auf Retro-Charme. Die 75-jährige Grande-Dame Carolina Herrara sagte zwar, dass sie der Entlehnungen aus dem letzten Jahrhundert müde sei, konnte sich aber nicht ganz davon freimachen. Tommy Hilfiger und Lacoste zeigten das, was sie am besten können: Preppy-Chic in einer Winterlandschaft bzw. elegante kuschelige Casualwear.
Labels wie Victoria Beckham oder Altuzarra dagegen hielten sich wortwörtlich zurück und bestachen mit minimalistischer Eleganz in ihrer reinsten Form.
ALEXANDER WANG
CAROLINA HERRERA
TOMMY HILFIGER
ALTUZARRA
THEYSKENS‘ THEORY
PHILLIP LIM
TORY BURCH
LACOSTE







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