Marks & Spencer vom Weihnachtsgeschäft enttäuscht
Aufgrund der Konsumflaute am Heimatmarkt blieben die Umsatzzahlen des britischen Handelskonzerns im abgelaufenen dritten Quartal hinter den Erwartungen zurück. Auf Konzernebene konnte der Umsatz zwar leicht gesteigert werden, aber nur durch die Eröffnung neuer Stores.
Marks & Spencer ist vom Weihnachtsgeschäft 2012 enttäuscht, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz jedoch um 0,6 Prozent gesteigert werden.
Die Konsumflaute am Heimatmarkt hat auch beim Weihnachtsgeschäft von Marks & Spencer plc Spuren hinterlassen. So blieben die Umsätze im dritten Quartal, das am 29. Dezember 2012 endete, hinter den Erwartungen zurück. Der britische Handelskonzern konnte jedoch den Konzernumsatz im gleichen Zeitraum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,6% steigern. Die Erlöse für Großbritannien lagen um 0,3% über dem Vorjahreswert, was allerdings lediglich auf die Eröffnung neuer Läden zurückzuführen ist.
Auf vergleichbarer Fläche ging der Umsatz um 1,8% zurück. Während im Lebensmittelgeschäft noch ein flächenbereinigter Zuwachs von 0,3% erreicht wurde, entwickelte sich andere Kategorien, u.a. auch das margenreiche Mode- und Wäschegeschäft deutlich schlechter. Im Vergleich zum Vorjahr setzte Marks & Spencer auf vergleichbarer Fläche in diesem Bereich 3,8% weniger um.
Vom britischen Einzelhändler zum Multi-Channel-Retailer
Der Umsatz im Auslandsgeschäft erreichte das Vorjahresniveau, währungsbereinigt stieg er um 4,1%. Obwohl sich vor allem die Schlüsselmärkte Indien und China gut entwickelt hätten, seien die Auslandsumsätze insgesamt durch Faktoren wie ungünstige Wechselkursschwankungen und die laufende Umstrukturierung des Europa-Geschäfts belastet worden.
Eine positive Entwicklung konnte dagegen im Online-Handel verzeichnet werden. Das Segment Multi-Channel legte um 10,8 % zu. CEO Mark Bolland sah darin „gute Fortschritte“, um Marks % Spencer „von einem traditionellen britischen Einzelhändler in einen internationalen Multi-Channel-Retailer“ umzuwandeln.
Foto: via Flickr







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