Die (Raub)Katze lässt das Mausen nicht: Laut Medienberichten hat das Herzogenauracher Unternehmen ein Auge auf den norwegischen Outdoor-Ausrüster Helly Hansen geworfen. Damit hätte auch die Nummer 3 unter den Sportartikelherstellern einen Fuß im lukrativen Outdoormarkt.

Helly Hansen: Im maritimen Bereich ein Top-Player

Der Sportartikelhersteller Puma hat einem Bericht der britischen Zeitung Sunday Times zufolge Interesse an der norwegischen Outdoor-Marke Helly Hansen. Die Herzgogenauracher befänden sich neben dem US-Konzern VF Corp. unter den Bietern für das Unternehmen aus Oslo.

Laut der Sunday Times hat der Verkauf ein Volumen von rund 240 Mio. Euro. Puma selbst kommentierte die Übernahmespekulationen nicht, allerdings würde es für die Raubkatze Sinn machen, im lukrativen und wachstumsstarken Outdoor-Markt mitzumischen. Die Konkurrenz bringt sich dafür bereits in Stellung: So übernahm die adidas-Gruppe im letzten Jahr die amerikanische Outdoor-Marke Five Ten und VF Corp. die US-Marke Timberland. Puma plant bis 2015 einen Umsatz von 4 Mrd. Euro zu erreichen, da wäre auch Spielraum für Übernahmen.

Helly Hansen hat sich einen Namen mit Segelkleidung, aber auch mit hochwertiger Ski-, Outdoor- und Sportbekleidung gemacht. 1997 wurde das norwegische Familienunternehmen von Investcorp, eine Investorengruppe aus Bahrain übernommen, die es 2006 an Altor Equity Partners weiterveräußerte.

Foto: Helly Hansen