Mehr als nur nettes Beiwerk: Mit dem Verkauf von Accessoires wie Handtaschen baut die Londoner Young Fashion Brand das Europageschäft weiter aus. Bisher entwickelt sich das Label ganz gut, in Deutschland ist die Nachfrage besser als erwartet.

Lipsy London: Der englische Stil kommt auch in Europa und Übersee gut an

Um sich mit dem ganzen Portfolio auf dem europäischen Festland zu etablieren, sollen zur nächsten Herbst/Wintersaison auch Taschen in Europa angeboten werden. Passend zum sexy-femininen Chic von Lipsy London sollen diese zum Abendoutfit passen. Die Herbst/Winter-saison 2011/12, die im Januar in Berlin auf der Premium begutachtet werden kann, wurde von drei Hauptmotiven inspiriert: Urban Warrior setzt auf casualen Chic, bei Lady Sovereign stehen Kleider im romantischen Vintage-Look im Vordergrund, und Persephone zeigt dunkle-futuristische Silhouetten. Die dazu passenden Handtaschen und Clutches sind aus Kalbs- und Wildleder mit gesteppten Leder- oder Satineinsätzen oder Nieten.

Lipsy London wird im deutschsprachigen Raum von Nicola von Husen von Team4Tune in Hamburg vertreten. „Wir sind mehr als zufrieden mit der letzten Saison und konnten unsere Umsätze sogar verdoppeln. Neu ist, dass wir nicht mehr an den Verkauf von festen Lotts von 1-2-2-1 gebunden sind und so auch die Pre-Christmas Zwischenkollektion, die Mitte November ausgeliefert wird, bereits in kleinen Mengen geordert werden kann, um die Shops vor den Feiertagen mit frischer Ware zu bespielen“, erklärt van Husen.

Auch in anderen Märkten wie Italien, Frankreich, Spanien, Russland und sogar Australien ist die Brand auf dem Vormarsch. Über ein Shop-in-Shop-System bei Bloomingdales gelang Lipsy der Markteintritt in die USA. Auch im Heimatmarkt floriert das Geschäft: In Großbritannien betreibt Lipsy mehr als 21 Flagship-Stores, weitere sollen bald folgen.

Foto: Lipsy London