Langsamer Generationswechsel bei Kirsten Mode
15. Juli 2010 in Business von Doreen Wilken
Wenn der Vater mit dem Sohne... ein Unternehmen führt. Christian Czipura soll mittelfristig die Firma übernehmen, die sein Vater Gerd Czipura 1992 als Tochter der Steilmann-Gruppe aufgebaut hat.
Christian Czipura wird Kirsten Mode mehr internationalisieren
Vielleicht weht bald ein frischerer Wind durch den Standort Gelsenkirchen. Christian Czipura ist seit Beginn des Jahres in dem Familienunternehmen tätig und wird sukzessive an die Management-Aufgaben bei der K
irsten Mode Design GmbH & Co. KG herangeführt. In Abstimmung mit allen Abteilungen lernt er die Abläufe des Womenswear-Herstellers kennen, um dann mittelfristig das Unternehmen von seinem Vater zu übernehmen. Eigentlich ist der smarte 31-jährige von der Ausbildung her kein Fashion-Typ. Er ist er ein Allrounder, der Erfahrungen in verschiedenen Beratungs- und Industrieunternehmen gesammelt hat, zuletzt als Account Manager bei dem US-Chemieunternehmen Dow Chemical. Seine internationale Erfahrung kann ihm aber bei der stärkeren Internationalisierung von Kirsten Mode zugute: Kirsten soll in Zukunft auf weiteren Märkten präsent sein und so den Export-Anteil steigern.
Kirsten Mode bietet Womenswear für junggebliebene Frauen der „Best Generation“ im mittleren Preissegment, wobei der Schwerpunkt auf Blazern, Hosenanzügen, Jacken und Mänteln liegt. Seit 2002 gehört das Gelsenkirchener Unternehmen wie die Steilmann-Gruppe zum Modekonzern Miro Radici. Im April 2003 übernahm Kirsten Mode auch den Osnabrücker Strickspezialisten Erica Rössler GmbH & Co. KG.
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