Investitionen in die eigenen Läden zahlen sich aus: Nach einer Branchen-Umfrage des dlv machen die Ladenbauer gute Geschäfte. Mehr als die Hälfte, und damit dreimal so viele Unternehmen wie im Jahr 2010, bewerten ihre Lage als gut.

dlv auf der EuroShop2011

Bereits auf der EuroShop zeichnete sich die optimistische Stimmung in der Ladenbau-Branche ab

Bereits auf der EuroShop 2011 war der Optimismus in der Branche zu spüren: Der Handel investiert wieder mehr in die Attraktivität seiner Flächen und verhilft damit der Branche der Ladenbauer zu vollen Auftragsbüchern und mehr Umsatz. Nach einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes dlv – Netzwerk Ladenbau e.V. beurteilen rund 60% der befragten Unternehmen die Geschäftslage nach dem zweiten Quartal 2011 als gut. Vor einem Jahr waren es nicht einmal 20% gewesen.

Das zweite Quartal 2010 markiert in der Branche eine Trendwende – seitdem verzeichnen die Ladenbauer wieder Umsatzzuwächse. Der Auftragseingang liegt durchschnittlich seit drei Quartalen konstant auf einem recht hohen Niveau. Die Branche rechnet damit, dass sich diese positive Entwicklung bis zum Jahresende und darüber hinaus anhält. Der Handel braucht sich in der näheren Zukunft auch nicht über steigende Preise zu sorgen, denn die Preisentwicklung im Ladenbau soll trotz steigender Rohstoffpreise relativ stabil bleiben.

Die gute Geschäftsentwicklung wirkt sich auch auf die Beschäftigungszahlen aus. Rund 60% der Unternehmen sind auf der Suche nach zusätzlichen, qualifizierten Mitarbeitern und setzen auf Aus- und Weiterbildung des eigenen Personals. „Zahlreiche Ladenbaufirmen bilden wegen des Fachkräftemangels ihren Nachwuchs im eigenen Unternehmen aus“ sagt dlv-Geschäftsführer Dr. Wolfram Krause.

Der dlv umfasst derzeit 131 Mitgliedsunternehmen, darunter befinden sich sowohl Ladenbauer als auch relevante Zuliefer- und Dienstleistungsbetriebe.

Foto: EuroShop/Messe Düsseldorf