Das chinesische Modeunternehmen akquiriert zwei Fabriken, die die eigene Wertschöpfungskette ergänzen sollen. Die neuen Errungenschaften wurden aus den Emissionserlösen des Börsenganges finanziert.

 

Kinghero hat weiter den Turbo angeschaltet und kauft zwei neue Fabriken.

Nachdem das stark wachsende chinesische Modeunternehmen Kinghero im August früher als erwartet den ersten Flagshipstore in Xiamen eröffnete und mit soliden Halbjahreszahlen punktete, kauft das chinesische Unternehmen nun eine Strickwaren- und Reißverschlussfabrik hinzu, um die Wertschöpfungskette „vertikal stärker zu integrieren“. Die Nachfrage nach hochwertiger Strickware im Land der Mitte veranlasste Kinghero zum Kauf der Strickwarenfabrik. Die Reißverschlussfabrik soll Kosten senken und der Qualitätssicherung dienen. Kinghero erhofft sich mit den Zukäufen insgesamt eine bessere Reaktionszeit und mehr Flexibilität.

Zhang Yu, Gründer und Vorstandsvorsitzender von Kinghero erklärte: „Wir werden im Rahmen des Asset Deals nicht nur die Produktionsanlagen erwerben, sondern auch unseren Mitarbeiterstamm um das Know-how und das professionelle Personal, mit dem wir bereits lange Zeit zusammen arbeiten, erweitern.“ Insgesamt investierte das in Deutschland gelistete Unternehmen umgerechnet rund 2,5 Mio. Euro. Die Transaktionen sollen noch in diesem Monat abgeschlossen werden und sich schon in rund zwei Jahren rentiert haben: „Durch die Verbesserung der operativen Margen planen wir die Amortisation der Investitionen innerhalb von 24 Monaten, wenn sich unser Geschäft wie erwartet entwickelt“, so Yu weiter.

Bild: Kinghero