Schadensbegrenzung: Der Textildiscounter stellt 1 Million US-Dollar zur Verfügung, um die Folgen für die Opfer des größten Unglücks in der Textilindustrie in Bangladesch zu lindern – auch wenn Kik nicht in der betreffenden Fabrik produzieren ließ.

Bangladesch-Demonstrationen

Hilfe für die Bangladesch-Opfer kommt von Kik

Die KiK Textilien und Non-Food GmbH hat als Folge des verheerenden Fabrikeinsturzes in Bangladesch, der sich am 24. April des letzten Jahres ereignete, Unterstützung für die betroffenen Familien der Opfer monetäre Hilfe zugesichert. Gemeinsam mit renommierten bangladeschischen Hilfsorganisationen Projekte werde man 500. 000 US-Dollar den Geschädigten zukommen lassen. Darüber hinaus unterstützt KiK mit der Einlage von 500.000 US-Dollar den Rana Plaza Donors Trust Fund.

Das deutsche Unternehmen schien eigentlich nicht in das Unglück involviert zu sein. Doch man habe am Unglücksort Textilien der KiK-Hausmarke Okay gefunden. Nach Angaben des Billig-Filialisten unterhielt Kik zum Zeitpunkt des Unglückes keine direkte Geschäftsbeziehung. Dennoch sei es dem Unternehmen ein wichtiges Anliegen, die Produktionsbedingungen in Bangladesch nachhaltig und langfristig – auch im Schulterschluss mit anderen internationalen Unternehmen, der Regierung und den NGO’s vor Ort – zu verbessern.

Foto: via flickr / uncultured