Katag verbucht leichtes Umsatzplus
Ein Grund zum Feiern! Der Fashion-Dienstleister aus Bielefeld trotzt dem schlechten Wetter und der Onlinekonkurrenz und verbucht im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von einem Prozent. Insgesamt wollen die Westfalen in ihrem 90. Jubiläumsjahr rund 920 Mio. Euro umsetzen.
Optimistisch: Dr. Daniel Terberger sieht die Zukunft im Multi-Channel-Handel
Die Katag AG feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges Firmenjubiläum und kann zu den Feierlichkeiten am 10. Juli auf ein gutes erstes Halbjahr zurückblicken. Denn trotz schlechtem Wetter, Euro-Krise und Online-Konkurrenz konnte der Fashion-Dienstleister mit seinen Marken Basefield, Staccato, Jette oder The Mercer N.Y. den Vorjahresumsatz behaupten. Das erste Halbjahr schlossen die Bielefelder mit einem Umsatzplus von 1% ab. Für das Gesamtjahr wird mit einem Umsatz von 920 Mio. Euro gerechnet.
Dr. Daniel Terberger, Vorstandsvorsitzender der Katag AG, will den Erfolgsweg weitergehen und setzt dafür auf eine umfassende Multi-Channel-Strategie: „Die größte Herausforderung für die Zukunft des stationären Modehandels ist die Verknüpfung von Online und Fläche“, so Terberger. Die Katag AG unterstützt ihre Handelspartner über Online-Shops für Basefield, das Kindermode-Label Staccato und die Heimtextilmarke Living Dreams, im Web ein Image aufzubauen und mit den Usern in Kontakt zu treten.“ Bislang beteiligen sich von insgesamt 370 Handelspartnern mit mehr als 1400 Standorten bereits 130 Modehäuser an 200 Standorten an dem neuen Online-Konzept. Die Retouren können im stationären Handel umgetauscht werden. „Das bringt eine neue Zielgruppe in die Fläche“, sagt Terberger und sieht darin „die Chance zur Kundenbindung und einen klaren Vorteil gegenüber reinen Online-Händlern wie Zalando oder Amazon.“ Ein weiterer Ausfluß dieses Ansatzes ist die TV-Kooperation für Staccato mit dem Kindersender RiC.
Fotos: Katag AG







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