Kapitalerhöhung bei Lenzing
Frisches Kapital: Der österreichische Faserhersteller will sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung bis zu 89 Mio. Euro von der Börse holen. Mit dem Cash soll der Wachstumskurs finanziert werden.
Lenzing will mit dem frischen Kapital den Ausbau der Produktionskapazitäten finanzieren
Die oberösterreichische Lenzing AG startet am Dienstag ihre angekündigte Kapitalerhöhung, im Rahmen der bis Mitte Juni 825.000 neue Aktien an der Börse angeboten werden sollen. Die neuen Aktien sollen in einem Bezugsverhältnis von 31:1 (also eine neue Aktie für 31 alte) ausgebeben werden. Der Kunstfaserhersteller bietet die Aktien zu einem Preis 91 bis 108 Euro je Stück an und will damit bis zu 89,1 Mio. Euro erlösen.
Lenzing plant mit dem frischen Kapital den eingeschlagenen Wachstumskurs zu finanzieren und die Produktionskapazitäten für künstlich hergestellte Zellulosefasern in den nächsten Jahren deutlich auszubauen. Bis 2014 sollen insgesamt 1,5 Mrd. Euro in neue Produktionsstätten insbesondere in Asien investiert werden.
Auch der Großaktionär B&C Holding, der derzeit noch rund 90% an Lenzing hält, will sich von bis 5,5 Mio. Aktien zuzüglich Mehrzuteilungsoptionen trennen. B&C will dadurch rund 650 Mio. Euro erlösen, aber langfristig Kern- und Mehrheitsaktionär bei Lenzing bleiben. Nach der Transaktion soll der Streubesitz von aktuell 10% auf 35% steigen.
Die Angebots- und Bezugsperiode soll um den 15. Juni enden.
Foto: Lenzing





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