Die Delle von 2011 ist wieder ausgebügelt: Der Sportfachhandelsverbund rechnet für 2012 mit einem Umsatzplus von 3 bis 4 Prozent und will im „Non-Event-Jahr 2013“ mit Gesundheitstrends Kasse machen.

Intersport will sich mit ausgefeilten Services wie Kältekammern (oben) zufriedene Kunden sichern

Die Sportartikel-Branche kann dank des frühen und teilweise heftigen Wintereinbruchs im Jahr 2012 einen erfreulichen Jahresendspurt hinlegen und damit das (Umsatz-)Ruder noch einmal rumreißen. Insgesamt rechnet der Sporthändlerverbund Intersport für 2012 mit einem Umsatzplus zwischen 3 bis 4%. Das entspricht einem Einzelhandelsumsatz von 2,8 Mrd. Euro. Insbesondere die Sportarten „Outdoor“, „Multisport“, „Wintersport“ und „Running/Fitness“ haben sich auch in diesem Jahr als nachhaltige Wachstumstreiber der Branche entwickelt. Aufgrund der Fußball-EM gab es auch im Bereich „Teamsport“ und „Fanartikel“ zweistellige Zuwächse.

Für das „Non-Event Jahr 2013“, in dem weder Olympia noch Fußball ansteht, will Intersport auf den Trend zum gestiegenen Gesundheitsbewusstsein setzen. Der Fokus liegt dabei darauf, den Kunden in seinem Bedürfnis nach Fitness und Ausgeglichenheit entsprechend kompetent zu beraten und darauf abgestimmte Services anzubieten. In Hintergrund soll das Service-Portfoio der Systemzentrale Intersport, bspw. in Bereichen wie Orderprozess, Stamm- und Artikeldaten, Sortimentspflege oder die Nutzung von NOS-Systemen, die Händler zukunfts- und wettbewerbsfähig agieren lassen.

Gleichzeitig teilte Intersport auf der Jahresschluss-Pressekonferenz mit, dass alle Zeichen in den kommenden Monaten und Jahren auf Expansion stehen – nicht zuletzt auch gerade wegen der kürzlich erfolgten Übernahme der amerikanischen Franchisekette „The Athlete’s Foot“. „Für die Zukunft bietet uns diese Akquisition weitere Wachstumschancen“, ist Intersport-Vorstand Klaus Jost überzeugt. Das Jahr 2012 lief für die IIC-Intersport International Corp. auf jeden Fall ausgezeichnet: Die internationale Organisation vermeldet einen Rekordumsatz von 11 Mrd. Euro.