Sechs auf einen Streich: Der spanische Modekonzern geht nach Zara und Zara Home auch mit den restlichen Marken in 15 europäischen Ländern online. Deutsche und Franzosen können ab Anfang September das ganze Inditex-Markenimperium shoppen.

Stradivarius Onlineshop

Counting down: Stradivarius geht am 6. September in sechs Märkten online

oqsho_Onlineshop

Auch bei oqsho werden die Tage bis zum Launch gezählt

Die spanische Inditex Gruppe komplettiert ihren Onlineauftritt und bringt am 6. September nach Zara Home (Launch in 2007) und Zara (Launch in 2010) auch die verbleibenden Marken Pull&Bear, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarius, Oysho und Uterqüe ins Netz. Ein Teil der Onlineshops wird simultan in 15 europäischen Märkten gelauncht, sukzessive soll die Reichweite auf weitere der Märkte ausgebaut werden (s. Graphik). In Deutschland, Frankreich und Spanien sind alle acht Marken online präsent, in Portugal und Großbritannien immerhin sieben. Damit feiern die Konzepte Pull&Bear, Stradivarius, Oysho and Uterqüe in Deutschland ihren Markteintritt, Bershka hatte seine Deutschlandpremiere in der vergangenen Woche, als der erste Flagship-Store in Berlin eröffnete.

Inditex erklärte, dass alle Konzepte online die gleichen Produkte wie in den Filialen anbieten werden. Die Preispolitik ist identisch zum stationären Handel. Gleichzeitig wird der Multichannel-Ansatz vorangetrieben: alle Lieferungen können auch in den jeweiligen Filialen abgeholt werden. Darüber hinaus profitieren Onlinekunden von einem 30-tägigen Umtausch- und Rückgaberecht.

Die eCommerce-Offensive wird begleitet von einer Reihe von instore- und Social Media-Kampagnen. Die Fokussierung auf soziale Netzwerke macht durchaus Sinn: Allein auf Facebook bringen es die acht Inditex-Marken auf insgesamt 16 Millionen Fans.

Inditex_Konzepte_Online_Zara, Zara Home, Pull&Bear, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarius, Oysho und Uterqüe

Ab dem 7. September sind die acht Inditex-Marken in 15 europäischen Märkten und den USA online präsent

Graphik: Inditex